Wer hat mehr Power? Speedlite gegen Porty gegen Hybrid (Yongnuo XN560 vs Jinbei DC600 vs Godox Witstro AD360)

16. März 2016
AD360vsDC600vsYN650 (7 von 12)

Der Neue – Godox Witstor AD360

Seit 2009 nutze ich Speedlites (also Aufsteckblitze, hier der Yongnuo Yn560), im Jahr 2013 kam eine mobile Studioblitzanlage namens DC600 von Jinbei dazu, und seit einem Monat gehört auch der Godox Bare-Bulb Blitz Witstro AD360 (der eine hohe Ähnlichkeit zum Calumet GF400 und Walimex Lightshooter 360 aufweist – welche beide teurer sind). Zum einen interessierte mich der Vergleich wie stark die Blitze nominell sind, also nur mit dem Standard Reflektor. Außerdem wollte ich die Auswirkung von verschiedenen Lichtformern ausprobieren.

Der Aufsteckblitz hat keine genaue Leistungsangabe, im Netz kann man immer wieder mal von 70-90 Ws lesen. Die Leitzahl lässt einen genauen Vergleich leider nicht zu, weil hier meist die volle Zoom Stellung genutzt wird. Im Vergleich habe ich ihn mit der 24mm Zoom stellung genutzt, genau so wie man im Altagsbetrieb vorgehen würde.

Die Studioblitz Anlage ist mit 600 Ws angegeben.

Der Hybrid, also der Godox Witstro hat eine Angabe von 360 Ws, an diversen Stellen liest man dass dies eher 320 Ws sind.

Als Lichtformer wurden genutzt:

Eine Jinbei Softbox 60x90cm – mit Innen- und Aussendiffusor.

Ein Jinbei Standard-Reflektor

Eine Jinbei Beauty Dish, 50cm in Weiß

Eine Phottix Umbrella Softbox 80cm (nur 1 Diffusor) (Review)

Und nun zu den Ergebnissen, der Übersichtlichkeit halber jeweils mit 1/1 und 1/2 Leistung:

Um die Lesbarkeit zu verbessern habe ich die 1/10 Schritte des Belichtungsmessers zu den vollen Blenden dazugerechnet (Blende 5,6 + 5/10 ergibt 6,1; Blende 8 + 5/10 ergibt 8,5). Das deckt sich nicht immer voll mit der von den Kameras bekannten 1/3-Blendenreihe über. Zur besseren Verständnis habe ich die Messwerte auch in dieser Form in der Spalte „=“ angegeben. Messabstand 2m.

Rot= stärkste Leistung

Orange= zweitbeste Leistung

Vergleich Blitze neu

 

Vergleich Blitze

Was fällt auf, Fazit:

Der Aufsteckblitz hat erwartungsgemäß die niedrigste Leistung.

Der Godox hat eine sehr überzeugende Leistung – und ist trotz seiner geringen Größe dem Aufsteckblitz weit überlegen. Er hängt sich aber auch gut an die Fersen des größeren Portys ran. Zusammen mit der Möglichkeit die Blitzleistung durch den Funksender anzupassen und wegen der Möglichkeit diese geballte Ladung in meiner Fototasche dabei zu haben für mich die leckerste Mischung.

Der Jinbei DC600 hat dank der Leistung von 600 Ws (also gut dem Doppelten des Godox Witstro, ergo +1 Blende) auch die stärkste Leistung. Ziemlich genau das Doppelte des Godox.

Der effizienteste Lichtformer nach dem Standard Reflektor ist die 50cm Beauty Dish, wobei hier interessanterweise der Godox am Meisten rausholen kann in Relation zur Leistung.

Aus dem Ergebnis lassen sich keine generellen Schlüsse über die Effizienz der Lichtformer ableiten, was vermutlich an den deutlich unterschieldichen Blitzröhren der drei Geräte liegen mag. Der Yongnuo bündelt, wie jeder Aufsteckblitz, das Licht deutlich nach vorne, der Jinbei hat eine für einen Studioblitz relativ weit hinten liegende Blitzröhre, wodurch er zB in einer Beauty Dish nicht sonderlich effizient ist. Der Godox ist darin deutlich effizienter, wenn man die geringere Leistung bedenkt. Das mag auch daran liegen, dass die Blitzröhre hier vollständig in den Reflekor eintauchen und so besonders effizient ausleuchten kann. Aber auch in der 60×90 Softbox schafft der Godox überzeugend gute Werte – und das trotz des Größenunterschiedes. Auch hier der Leistungsunterschied etwa eine Blendenstufe.

 

 

Zur Info: Der Speedring der Jinbei Softbox ist der faltbare Calumet Quickring (Herstellerlink) – so lässt sich die Softbox viel schneller aufbauen.

Ich habe alle dieser Blitze selbst gekauft und gezahlt und in Verwendung. Dieser Test wurde in keinster Weise finanziell unterstüzt, sämtliche Links sollen lediglich mühsames suchen esparen.

 

 

 

 

 

 

Advertisements

Wunschliste an Canon…

23. Januar 2014

Wenn man in diversen Foren liest kommt mir manchmal der Gedanke, dass momentan Canon nutzer nicht immer ganz zufrieden sind mit dem vorliegenden Angebot. Was ich besonders oft höre: Ich will auch so etwas wie die D800 von Nikon. Okay also ich muss zugeben, einigermaßen kann ich den Wunsch nach einer D800 verstehen, wenn ich diesen Wunsch auch etwas zu kurz gegriffen finde.

Auf der einen Seite: Warum eine D800? Warum nicht so ehrlich sein und sich etwas BESSERES als die D800 wünschen. Ja klar, die D800 ist ein wahnsinnig tolles Gerät, aber trotzdem nicht der Weißheit letzter Schluss. Wenn man also konsequent ist, was wäre die ideale Kamera die diesem Anspruch gerecht wird? Eine Frankensteinkamera? Nunja, nicht ganz. Für die 5D Mark IV:

1. D800 Sensor!

Genau, den will ich und genau das wollen die meisten die über die 5D III jammern. Aber da gibt es noch ein paar Sachen, die die 5D Mark II besser kann als die D800. Genauer gesagt der Dynamikumfang ab ISO 400 bzw 800 (je nach Messung) ist bei der 5D besser, und bleibt das auch. Die 6D ist in diesem Feld sogar noch besser, schlägt die D600 um längen und die D800 auch noch ordentlich. Also nicht unbedingt D800 Sensor, aber das Beste von beiden Welten. Die 36 Megapixel auflösung, der Dynamikumfang – auch bei hohen ISO werten, das Rauschverhalten der 6D – auf diesen Sensor soll meine Wunschkamera aufbauen.

2. 5D III /1DX Autofokus

Den hat Nikon nämlich nicht. Und ich denke das könnte eine der neuerungen der D4s sein. Genaueres gibt’s da ja noch nicht. Dabei ist der 5D Autofokus um Längen besser als der von der D800, trifft schneller und genauer und hat 41!!!! Kreuzsensoren. Verbesserungsvorschläge? Kaum. Vielleicht AF bei mehreren Messfeldern bis Blende 8. Aber sonst…genial!

3. Bessere Video Auflösung

Die 1DX hat so eine tolle Video Auflösung, genau die dürfte man auch für die kommende 5D erwarten. Mehr geht natürlich immer, aber das ruiniert dann zu sehr den glatten Kino-Look, der mir eigentlich schon sehr gut gefällt. Trotzdem, ein Funken mehr Schärfe (eben wie gesagt, auf 1DX Niveau),

 

Und die 6D darf natürlich in Version Mark II auch aufgewertet werden

 

1. besserer Sensor

Okay den Supersensor aus der 5D wird man in der Preisregion nicht erwarten dürfen, aber sinngemäß gilt hier das oben ausgeführte in Punkto Dynamikumfang und Rauschverhalten. Die Megapixel können bleiben wie sie sind.

2. besserer AF

einerseits breitere Bildfeldabdeckung, andererseits mehr AF Punkte. Hmm 39 klingt ja ganz gut. Nur bitte nicht wie bei Nikon’s D600/610 zusammenkleben in der Mitte, abseits des Bildfelds gibt es auch interessante Motive.

3. Audio Ausgang. Für Videografen versteht sich

 

Dann wünsche ich mir eine (fast) APS-C Kompakte. Hoppla, gibt es ja. Und die G1 X ist eine richtig geniale Kamera, leider denken viel zu wenig Leute an sie und viel eher an die RX100. Ehrlich gesagt, der Medienhype um die Sony Produkte ist schuld. So emfpinde ich jedenfalls subjektiv. Was würde die G1 X noch besser machen? Vielleicht schneller werden (höre ich da Phasen AF on Chip?). Fertig. So einfach. Wer mir eine Blitzsynczeit unter 1/250 sec schenkt (1/500 müssten drin sein, 1/1000 und ich bekommen amouröse Gefühle, fragt nicht nach 1/2000…) hat sie mir schon so gut wie verkauft!

 

Was bei den sonstigen Kompakten noch fehlt?

G17 mit Touchscreen der sich klappen lässt. Ja die kleine ist süß und macht Spaß auch noch. Was würde dieses Ding noch verbessern? Größerer Sensor, Touch, Klappdisplay. Zum Sensor nur so viel 1″ ist gerade modern geworden und das Klappdisplay muss nicht ganze 360° machen, nach oben/unten genügt, denn das kompakte Design gefällt mir wunderbar!

Allgemein gefallen mir die Kompakten sehr gut, keine Wahnsinnigen 20 Megapixel wie die meisten anderen Hersteller und richtig gute Bildqualität, wünschenswert wäre da eigentlich nurnoch ein Panorama-Schwenkmodus, denn der ist richtig belibt und viele Leute fragen danach.

So, nun ist Canon am Zug 🙂

 

 

 

 

 

 

 


mein neuer Stern am Blitz-Himme? Rime LITE

19. Dezember 2013

DC600 alternative aus Korea

Elinchrom, Profoto, Hensel…man kennst sie, man liebt sie für ihre genialen Blitze, aber man bezahlt dafür viel Geld.

Cononmark, Nice Photo, Jinbei, alles Beispiele für chinesische Blitzhersteller die den obigen nacheifern und den Kunden weniger Geld dafür abnehmen.

Und jetzt kommt Südkorea! Der dort ansässige Hersteller Rime LITE hat mit zwei Produkten meine Begehrlichkeit geweckt und erscheint mir wirklich eine interessante Alternative zu sein.

Hier drängt sich ein Vergleich mit Autobauern auf. VW, BMW, Ford, GM… die Liste ist lang, allesamt europäische (okay deutsche) oder amerikanische Produzenten die für mehr oder weniger ziemlich gute Produkte bekannt sind oder zumindest für ein gutes Preis-Qualitäts-Verhältnis…die Top Marken also.

Landwind, Geely, whatever wie die heißen, chinesische Autohersteller die meist mit ihren Modellen am NCAP Test versagen.

Und hier kommt Korea ins Spiel, der Grund warum mit Rime LITE so gut gefällt: Hyundai, Kia, Samsung, LG, allesamt koreanische Marken die bekannte Qualitative Geräte herstellen, die auch den europäischen Ansprüchen an Qualität genügen (ja da kann man sicher disskutieren, aber der Erfolg gibt ihnen Recht) und trotzdem meist preislich eine gute Alternative Darstellen zu den traditionellen Marken.

Und genau das scheint mir Rime LITE  zu sein, ein Hyundai der Blitz Welt, gebaut um genauso lange zu halten wie ein kontinentales Modell, aber preislich so attraktiv positioniert, dass man sie ernsthaft in Erwägung ziehen muss. Hier geht es nicht darum das alerbeste Top-Produkt zu haben, es geht darum ein geniales Preis/Leistungs Verhältnis zu bekommen.

Dabei haben die Rimes schonmal einen Vorsprung gegenüber den meisten chinesischen Blitzen: schenellere Abbrennzeiten. Die Dinger sind für Actionfotos geil, weil sie bei 1/1 Leistung ca 1/640 Blitzabbrennzeit haben, verglichen mit Jinbei der 1/250 hat ist das deutlisch schneller. Auch wenn man die Leistung runter reguliert liegt man von der Abbrennzeit unter den Chinesen. Mit 1/4 Leistung liegt man Bei action-stopping 1/2500, in China kommt man nur auf 1/2000….(je t0.5 angaben, t0.1 Angaben waren leider nicht verfügbar)

Was mir außerdem noch sehr gut gefällt ist, dass die Blitze meiner Meinung nach professioneller aussehen. Von der Verrbeitung wirken sie eher wie Produkte aus goog-old Europe, und weniger wie Hinterhof Böller aus China. Zwei Blitze möchte ich euch genauer vorstellen…

der i4

folgte dem Aktuellen Trend des All-in-one Gerätes mit integriertem Akku, Funk Empfänger und Funk Fernbedienung, Blitzkontrolle direkt über die Funk, das heißt Leistung anpassen ohne hin und Her zu laufen.

es gibt den i2 und i4 mit 200 bzw 400 Ws, wobei mE ein transportabler Blitz wohl gerne outdoor mitgenommen wird, und daher die 400 Ws version sicher die klugere Lösung ist. Der Hersteller gibt ein Gewicht von 3,7kg und eine maximale Anzahl von 400 Blitzen bei maximaler Leistung an (nicht ohne).

Preislich merkt man auch, dass man hier doch schon näher an die europäischen Modelle heran reicht. Der i4 kostet bei einem europäischen Händler den ich gefunden habe €540,- womit man sich auch merklich von der Regel 1Ws=1€, die bei Chinesichen Fabrikaten oft auftrat, verabschieden muss (fernsteuerung und Empfänger extra, dafür mit Schutzglocke aus Phyrex)

Wer bei einem bekannten Deutschen Händler einkaufen möchte, kann ein ähnliches Produkt unter dem namen Phorex erwerben. Ob hier der gleiche Hersteller dahinter steckt weiß ich nicht.

Wer die 1Ws=1€ Regel lieber hat, kann sich übrigens bei Jinbei umsehen, die brachten den HD600 als Gegenoffensive in Stellung. Sogar 600 Ws (stärker!), ca 2,5 (leichter!), 500 Blitze unter Vollast (mehr!), inkl. Fernbedienbarkeit,  und mit ca €560,- (hier) wieder „regelkonform“. Würde ich mir einen dieser Blitze aussuchen würde ich vom Bauchgefühl wohl trotzdem zum Koreaner greifen. Dafür gibt es einfache Gründe:

Er sieht besser aus! (Jinbei’s grauenhaftes Grau sieht aus wie aus einem Toyota der 80er! und besonders der HD 600 ist ein hässlicher Vogel. Wird nurmehr vom N-Flash übertroffen)Und besonders wenn man Kunden ein gutes Gefühl geben will, ist es gut mit einem hochwertig wirkenden Blitz anzutanzen.

Bessere Abbrennzeit (ich habe ja schon einen Jinbei DC600 für Hypersync, wo lange Abbrennzeiten besser sind)

Laut div. Berichte super gut verarbeitet!

da kann man nurmehr auf einen i6 mit 600 Ws hoffen

Der zweite interessante Blitz ist der Power Action 8

Okay, sieht aus wie ein Geigerzähler aus den 70ern! Oder vermisst hier jemand seinen Piratenfunker? Ja, da sieht der DC-600 vergleichsweise aus wie ein Star Trek Gerät!

Aber, was mir an diesem Schnuckel so gut gefällt: 800 Ws, 2 Blitzanschlüsse (dann 400+400 Ws) und integriertem 2,4 Ghz Empfänger (noch ein Grund mehr, bei WLAN endlich auf 5 Ghz umzusteigen).

Was mir hier aber wirklich gut gefällt ist die Tatsache, dass sich jeder Blitzkopf individuell regeln lässt! Ja, richtig, individuell Regeln. Möchte ich auf beiden 400 Ws haben ist das genauso möglich wie einen nur mit 100 Ws abblitzen zu lassen.
Das hört sich so selbstverständlich an, aber dieses Kunststück kann kein Elinchrom Quadra (fixex 3:1 Verhältnis), kein Ranger RX (Synchrone Version 1:1 oder AS Version mit 1:2 Verhältnis, und das bei ca 2300€), bei Profoto und Hensel habe ich da leider noch zu wenig nachgelesen, die sind außerhalb meiner Preisklasse. Aber die (in De meist Hensel-fanatische) Internecommunity könnte das Rätsel in den Comments ja lüften.

Tragen darf man das gute Teil auch ein Stück, mit 8 Kg sollte man damit aber keinen Marathon laufen.

Kosten:

mit 1 Blitzkopf: 1430,-

mit 2 Blitzköpfen: 1750,-

Preislich ein gutes Stück über einem Jinbei DC600 mit 2 Pro-Blitzköpfen (ca 810 €)

aber weit unter Enlichrom Ranger (okay mit 1200 Ws) um ca 2900€ mit 2 Blitzköpfen.


Calumet Studio Clamp – ist die MF 6820 so gut wie Manfrottos Superclamp?

27. November 2013

Ich war mal wieder auf Shopping Tour und als es vor kurzem bei Calumet auf alle Produkte der Eigenmarke -20% gab, musste ich natürlich zuschlagen. Im warenkorb landeten viele Tolle Sachen…

ein Reflektorhalter

ein Reflektorpanel mit Haltegriff, Diffusor und Zebra/Weiß-Reflektorfolie

eine Stuido Clamp  MF6820 die der bekannten Manfrotto SuperClamp relativ ähnlich sieht (Calumet / Amazon).

allesamt von der Eigenmarke. Sagen kann man eigentlich nicht viel über diese, nur, dass man sich überlegen kann ob man beim Preis der Manfrotto (ca 28€) auf einen anderen Hersteller setzen möchte, wenn dieser nur 3€ weniger kostet.

Doch wegen der 20% Rabatt und da die meisten Amazon Anbieter nicht gratis nach Österreich liefern war hier die Calumet sehr interessant vom Preis. Die Verarbeitung ist wirklich spitze, viel besser als das Material eines China-Nachbaus, der Hebel ist aus Kunststoff, der Rest aus solidem Metall gefertigt mit einem angenehmen finish.

Wie immer, man findet kaum Bilder um sich die Klemme genauer anzusehen, darum hole ich das jetzt nach…Clamp 1Clamp2Clamp3Clamp4


Huge Update

26. Mai 2013

Nach neuer Kamera, neuem Objektiv und vielem Zubehör in den letzten Jahren, hab ich diese Monat eines der wohl größten Updates meiner Fotoausrüstung gewagt.

Neu sind ein

Jinbei DC-600

Jinbei DC-600 Pro Blitzkopf

Jinbei K-120 -120cm Octabox, faltbar

Pixel King ETTL II Funkauslöser.

Und natürlich werden in den nächsten Wochen einige Tests über die Geräte folgen… anbei möchte ich euch schonmal ein paar Bilder zur Verfügung stellen. Ich hasse es, wenn ich von einem Gerät keine ordentlichen Bilder finde, und eventuel kann ich ja dem einen die Kaufentscheidung damit leichter machen. BildBildBildBildBildBild BildBildBildBild


Portable Power – Die suche nach einem bezahlbaren transportablen „Studioblitz“ – Elinchrom, Calumet, Jinbei, Cononmark, Phottix

3. April 2013

Ich bin ja gerne Anhänger der Strobist-Bewegung, mit den kleinen transportablen Blitzen lässt sich schnell und nettes Licht erzeugen, zudem sind sie praktisch und leicht herumzuschleppen.

Aber wie in einem früheren Post bereits festgestellt habe: ein Studioblitz ist halt ein Studioblitz. Da kann man tolle Lichtformer verwenden, ohne sich auf Adapter und Bastellösungen verlassen zu müssen, man hat gleich viel mehr Leistung (grob 5-7 mal mehr), und mittlerweile gibt es viele leistbare Möglichkeiten. Aber über stationären, klassischen Lösungen habe ich ja in obigem Artikel schon geschrieben.

Am Studio mangelt es aber, und außerdem gefallen mir OnLocation Aufnahmen besser. Da allerdgins Wald und Wiese selten mit Steckdosen und Weselstrom ausgestattet sind, schaut man sich am besten nach portablen Blitzlösungen um.

Seit Jahren gibt es super Lösungen, Hensel Porty, Profoto mit seinen zig Geräten (Acute2B, 7b etc), Multiblitz, Elinchrom Ranger, um noch lange ist die Liste nicht abgeschlossen.

Diese sind aber meist etwas schwerer. Acht bis Elf Kilo sind keine Seltenheit, und da ist der Blitz noch nicht mitgerechnet. Das ist also weit weg von leicht transportabel und darum fallen die aus der Auswahl mal raus. Außerdem sind Preise zweischen 2000-4500 Euro keine Seltenheit. Den Rest des Beitrags lesen »


Review: Phottix Easy-Up Octabox…

6. November 2012

Zu meinem C-Stand, Review hier, gehört auch eine passende Lichtquelle! So dachte ich. Und was gibt es besseres als eine Octabox, um besonders weiches Licht und besonders runde Highlights in den Augen zu erhalten. Tja, tatsächlich gibt es noch etwas besseres! Eine faltbare Softbox mit 80cm. Denn bislang nutzte ich die Phottix Easy Folder Softboxen (Review, und eine fast identische Ebay Version aus China)

Daran störte mich die etwas lange Aufbauzeit. Stativ auf, Schirmhalter rauf, Softbox Halter zusammenbauen, Blitz einspannen, auf den Softboxhalter, dann Softbox aufklappen, aufspannen, Frontdiffusor rein….Fertig.
Mit der Easy Up Softbox geht das schneller. Stativ auf, Silchirmhter, Softbox aufgespannt, aufgeschoben, Blitz rein, Frontdiffusor rauf. Okay, nicht Weltrekord aber schneller. Und das ist gut bei Models mit Stress. Die müssen mir zwar nicht über die Schulter schauen, aber tun’s trotzdem.

Ich schweife ab. Also jetzt steht das Ding. Oder hängt. Wie auch immer. Betrachten wir die Verarbeitung.
Wie ein guter Schirm, Auch wenn sich der nicht so stark biegt. Der Schaft ist 8mm dick und passt nicht auf Elinchrom. Danke Elinchrom! Hat aber keine Scharfen Kanten und ist vorne geschlossen, hat bislang keine Druckstellen und ist auch sonst sehr solide verarbeitet. Jedenfalls für ein Chinesisches Produkt.
Die Silberbeschichtung ist sehr glänzend, das sorgt für eine gute Lichtausbeute. Nachteil ist, dass vereinzelt glänzende Stellen auf der Haut auftreten können. Die halten sich aber in Grenzen. Durch die geschlossene Form und die Reflexion ist immer eine ausgewogene Belichtung garantiert, auch wenn man nur einen Blitz nützt, der wie bei mir schon ziemlich hoch hinaus ragt. Trotzdem Verteilt sich das Licht Zubringer Homogenen Masse, besser als bei einem Schirm und besser als bei der Easy Folder SB.

In der neueren Version ist der Klettrand für den Diffusor relativ breit, so dass man 5-6 cm Rand lassen kann um Streulicht auf das Objektiv (mein 24-105 L IS ist sehr anfällig) zu vermeiden. Noch dazu kam von meinfoto.com ein Wabengitter, um diesen Effekt nochmals zu reduzieren. Der schluckt aber locker 1/2 bis 2/3 Blenden. Mit ca 80-100cm Abstand war für eine saubere Belichtung bei voller Leistung noch eine Blende 16 drin, iVm dem C-Stand und dessen Auslegearm, wodurch man sehr nah an das Model ran kann, ist das eine gute Kombi um die Sonne alt aussehen zu lassen. Jedenfalls kann man es versuchen. Dabei hilft auch der relatv zentrierte Lichtstrahk, da die Octabox relativ tief ist, wodurch das Licht stärker in eine Richtung gelenkt wird, man verliert also nicht so viel Licht links und Rechts wie etwa bei einer Softbox oder einen Schirm (der verschwendet das Licht einfach pervers, grauenhaft für einen Strobisteb)
Die Lichtqualität ist sehr gut, die Schattenverläufe sehr weich und angenehm, ich bin sehr zufrieden.
Für 55€ ein guter Kauf.
Bald noch mehr