Wer hat mehr Power? Speedlite gegen Porty gegen Hybrid (Yongnuo XN560 vs Jinbei DC600 vs Godox Witstro AD360)

16. März 2016
AD360vsDC600vsYN650 (7 von 12)

Der Neue – Godox Witstor AD360

Seit 2009 nutze ich Speedlites (also Aufsteckblitze, hier der Yongnuo Yn560), im Jahr 2013 kam eine mobile Studioblitzanlage namens DC600 von Jinbei dazu, und seit einem Monat gehört auch der Godox Bare-Bulb Blitz Witstro AD360 (der eine hohe Ähnlichkeit zum Calumet GF400 und Walimex Lightshooter 360 aufweist – welche beide teurer sind). Zum einen interessierte mich der Vergleich wie stark die Blitze nominell sind, also nur mit dem Standard Reflektor. Außerdem wollte ich die Auswirkung von verschiedenen Lichtformern ausprobieren.

Der Aufsteckblitz hat keine genaue Leistungsangabe, im Netz kann man immer wieder mal von 70-90 Ws lesen. Die Leitzahl lässt einen genauen Vergleich leider nicht zu, weil hier meist die volle Zoom Stellung genutzt wird. Im Vergleich habe ich ihn mit der 24mm Zoom stellung genutzt, genau so wie man im Altagsbetrieb vorgehen würde.

Die Studioblitz Anlage ist mit 600 Ws angegeben.

Der Hybrid, also der Godox Witstro hat eine Angabe von 360 Ws, an diversen Stellen liest man dass dies eher 320 Ws sind.

Als Lichtformer wurden genutzt:

Eine Jinbei Softbox 60x90cm – mit Innen- und Aussendiffusor.

Ein Jinbei Standard-Reflektor

Eine Jinbei Beauty Dish, 50cm in Weiß

Eine Phottix Umbrella Softbox 80cm (nur 1 Diffusor) (Review)

Und nun zu den Ergebnissen, der Übersichtlichkeit halber jeweils mit 1/1 und 1/2 Leistung:

Um die Lesbarkeit zu verbessern habe ich die 1/10 Schritte des Belichtungsmessers zu den vollen Blenden dazugerechnet (Blende 5,6 + 5/10 ergibt 6,1; Blende 8 + 5/10 ergibt 8,5). Das deckt sich nicht immer voll mit der von den Kameras bekannten 1/3-Blendenreihe über. Zur besseren Verständnis habe ich die Messwerte auch in dieser Form in der Spalte „=“ angegeben. Messabstand 2m.

Rot= stärkste Leistung

Orange= zweitbeste Leistung

Vergleich Blitze neu

 

Vergleich Blitze

Was fällt auf, Fazit:

Der Aufsteckblitz hat erwartungsgemäß die niedrigste Leistung.

Der Godox hat eine sehr überzeugende Leistung – und ist trotz seiner geringen Größe dem Aufsteckblitz weit überlegen. Er hängt sich aber auch gut an die Fersen des größeren Portys ran. Zusammen mit der Möglichkeit die Blitzleistung durch den Funksender anzupassen und wegen der Möglichkeit diese geballte Ladung in meiner Fototasche dabei zu haben für mich die leckerste Mischung.

Der Jinbei DC600 hat dank der Leistung von 600 Ws (also gut dem Doppelten des Godox Witstro, ergo +1 Blende) auch die stärkste Leistung. Ziemlich genau das Doppelte des Godox.

Der effizienteste Lichtformer nach dem Standard Reflektor ist die 50cm Beauty Dish, wobei hier interessanterweise der Godox am Meisten rausholen kann in Relation zur Leistung.

Aus dem Ergebnis lassen sich keine generellen Schlüsse über die Effizienz der Lichtformer ableiten, was vermutlich an den deutlich unterschieldichen Blitzröhren der drei Geräte liegen mag. Der Yongnuo bündelt, wie jeder Aufsteckblitz, das Licht deutlich nach vorne, der Jinbei hat eine für einen Studioblitz relativ weit hinten liegende Blitzröhre, wodurch er zB in einer Beauty Dish nicht sonderlich effizient ist. Der Godox ist darin deutlich effizienter, wenn man die geringere Leistung bedenkt. Das mag auch daran liegen, dass die Blitzröhre hier vollständig in den Reflekor eintauchen und so besonders effizient ausleuchten kann. Aber auch in der 60×90 Softbox schafft der Godox überzeugend gute Werte – und das trotz des Größenunterschiedes. Auch hier der Leistungsunterschied etwa eine Blendenstufe.

 

 

Zur Info: Der Speedring der Jinbei Softbox ist der faltbare Calumet Quickring (Herstellerlink) – so lässt sich die Softbox viel schneller aufbauen.

Ich habe alle dieser Blitze selbst gekauft und gezahlt und in Verwendung. Dieser Test wurde in keinster Weise finanziell unterstüzt, sämtliche Links sollen lediglich mühsames suchen esparen.

 

 

 

 

 

 


Wunschliste an Canon…

23. Januar 2014

Wenn man in diversen Foren liest kommt mir manchmal der Gedanke, dass momentan Canon nutzer nicht immer ganz zufrieden sind mit dem vorliegenden Angebot. Was ich besonders oft höre: Ich will auch so etwas wie die D800 von Nikon. Okay also ich muss zugeben, einigermaßen kann ich den Wunsch nach einer D800 verstehen, wenn ich diesen Wunsch auch etwas zu kurz gegriffen finde.

Auf der einen Seite: Warum eine D800? Warum nicht so ehrlich sein und sich etwas BESSERES als die D800 wünschen. Ja klar, die D800 ist ein wahnsinnig tolles Gerät, aber trotzdem nicht der Weißheit letzter Schluss. Wenn man also konsequent ist, was wäre die ideale Kamera die diesem Anspruch gerecht wird? Eine Frankensteinkamera? Nunja, nicht ganz. Für die 5D Mark IV:

1. D800 Sensor!

Genau, den will ich und genau das wollen die meisten die über die 5D III jammern. Aber da gibt es noch ein paar Sachen, die die 5D Mark II besser kann als die D800. Genauer gesagt der Dynamikumfang ab ISO 400 bzw 800 (je nach Messung) ist bei der 5D besser, und bleibt das auch. Die 6D ist in diesem Feld sogar noch besser, schlägt die D600 um längen und die D800 auch noch ordentlich. Also nicht unbedingt D800 Sensor, aber das Beste von beiden Welten. Die 36 Megapixel auflösung, der Dynamikumfang – auch bei hohen ISO werten, das Rauschverhalten der 6D – auf diesen Sensor soll meine Wunschkamera aufbauen.

2. 5D III /1DX Autofokus

Den hat Nikon nämlich nicht. Und ich denke das könnte eine der neuerungen der D4s sein. Genaueres gibt’s da ja noch nicht. Dabei ist der 5D Autofokus um Längen besser als der von der D800, trifft schneller und genauer und hat 41!!!! Kreuzsensoren. Verbesserungsvorschläge? Kaum. Vielleicht AF bei mehreren Messfeldern bis Blende 8. Aber sonst…genial!

3. Bessere Video Auflösung

Die 1DX hat so eine tolle Video Auflösung, genau die dürfte man auch für die kommende 5D erwarten. Mehr geht natürlich immer, aber das ruiniert dann zu sehr den glatten Kino-Look, der mir eigentlich schon sehr gut gefällt. Trotzdem, ein Funken mehr Schärfe (eben wie gesagt, auf 1DX Niveau),

 

Und die 6D darf natürlich in Version Mark II auch aufgewertet werden

 

1. besserer Sensor

Okay den Supersensor aus der 5D wird man in der Preisregion nicht erwarten dürfen, aber sinngemäß gilt hier das oben ausgeführte in Punkto Dynamikumfang und Rauschverhalten. Die Megapixel können bleiben wie sie sind.

2. besserer AF

einerseits breitere Bildfeldabdeckung, andererseits mehr AF Punkte. Hmm 39 klingt ja ganz gut. Nur bitte nicht wie bei Nikon’s D600/610 zusammenkleben in der Mitte, abseits des Bildfelds gibt es auch interessante Motive.

3. Audio Ausgang. Für Videografen versteht sich

 

Dann wünsche ich mir eine (fast) APS-C Kompakte. Hoppla, gibt es ja. Und die G1 X ist eine richtig geniale Kamera, leider denken viel zu wenig Leute an sie und viel eher an die RX100. Ehrlich gesagt, der Medienhype um die Sony Produkte ist schuld. So emfpinde ich jedenfalls subjektiv. Was würde die G1 X noch besser machen? Vielleicht schneller werden (höre ich da Phasen AF on Chip?). Fertig. So einfach. Wer mir eine Blitzsynczeit unter 1/250 sec schenkt (1/500 müssten drin sein, 1/1000 und ich bekommen amouröse Gefühle, fragt nicht nach 1/2000…) hat sie mir schon so gut wie verkauft!

 

Was bei den sonstigen Kompakten noch fehlt?

G17 mit Touchscreen der sich klappen lässt. Ja die kleine ist süß und macht Spaß auch noch. Was würde dieses Ding noch verbessern? Größerer Sensor, Touch, Klappdisplay. Zum Sensor nur so viel 1″ ist gerade modern geworden und das Klappdisplay muss nicht ganze 360° machen, nach oben/unten genügt, denn das kompakte Design gefällt mir wunderbar!

Allgemein gefallen mir die Kompakten sehr gut, keine Wahnsinnigen 20 Megapixel wie die meisten anderen Hersteller und richtig gute Bildqualität, wünschenswert wäre da eigentlich nurnoch ein Panorama-Schwenkmodus, denn der ist richtig belibt und viele Leute fragen danach.

So, nun ist Canon am Zug 🙂

 

 

 

 

 

 

 


mein neuer Stern am Blitz-Himme? Rime LITE

19. Dezember 2013

DC600 alternative aus Korea

Elinchrom, Profoto, Hensel…man kennst sie, man liebt sie für ihre genialen Blitze, aber man bezahlt dafür viel Geld.

Cononmark, Nice Photo, Jinbei, alles Beispiele für chinesische Blitzhersteller die den obigen nacheifern und den Kunden weniger Geld dafür abnehmen.

Und jetzt kommt Südkorea! Der dort ansässige Hersteller Rime LITE hat mit zwei Produkten meine Begehrlichkeit geweckt und erscheint mir wirklich eine interessante Alternative zu sein.

Hier drängt sich ein Vergleich mit Autobauern auf. VW, BMW, Ford, GM… die Liste ist lang, allesamt europäische (okay deutsche) oder amerikanische Produzenten die für mehr oder weniger ziemlich gute Produkte bekannt sind oder zumindest für ein gutes Preis-Qualitäts-Verhältnis…die Top Marken also.

Landwind, Geely, whatever wie die heißen, chinesische Autohersteller die meist mit ihren Modellen am NCAP Test versagen.

Und hier kommt Korea ins Spiel, der Grund warum mit Rime LITE so gut gefällt: Hyundai, Kia, Samsung, LG, allesamt koreanische Marken die bekannte Qualitative Geräte herstellen, die auch den europäischen Ansprüchen an Qualität genügen (ja da kann man sicher disskutieren, aber der Erfolg gibt ihnen Recht) und trotzdem meist preislich eine gute Alternative Darstellen zu den traditionellen Marken.

Und genau das scheint mir Rime LITE  zu sein, ein Hyundai der Blitz Welt, gebaut um genauso lange zu halten wie ein kontinentales Modell, aber preislich so attraktiv positioniert, dass man sie ernsthaft in Erwägung ziehen muss. Hier geht es nicht darum das alerbeste Top-Produkt zu haben, es geht darum ein geniales Preis/Leistungs Verhältnis zu bekommen.

Dabei haben die Rimes schonmal einen Vorsprung gegenüber den meisten chinesischen Blitzen: schenellere Abbrennzeiten. Die Dinger sind für Actionfotos geil, weil sie bei 1/1 Leistung ca 1/640 Blitzabbrennzeit haben, verglichen mit Jinbei der 1/250 hat ist das deutlisch schneller. Auch wenn man die Leistung runter reguliert liegt man von der Abbrennzeit unter den Chinesen. Mit 1/4 Leistung liegt man Bei action-stopping 1/2500, in China kommt man nur auf 1/2000….(je t0.5 angaben, t0.1 Angaben waren leider nicht verfügbar)

Was mir außerdem noch sehr gut gefällt ist, dass die Blitze meiner Meinung nach professioneller aussehen. Von der Verrbeitung wirken sie eher wie Produkte aus goog-old Europe, und weniger wie Hinterhof Böller aus China. Zwei Blitze möchte ich euch genauer vorstellen…

der i4

folgte dem Aktuellen Trend des All-in-one Gerätes mit integriertem Akku, Funk Empfänger und Funk Fernbedienung, Blitzkontrolle direkt über die Funk, das heißt Leistung anpassen ohne hin und Her zu laufen.

es gibt den i2 und i4 mit 200 bzw 400 Ws, wobei mE ein transportabler Blitz wohl gerne outdoor mitgenommen wird, und daher die 400 Ws version sicher die klugere Lösung ist. Der Hersteller gibt ein Gewicht von 3,7kg und eine maximale Anzahl von 400 Blitzen bei maximaler Leistung an (nicht ohne).

Preislich merkt man auch, dass man hier doch schon näher an die europäischen Modelle heran reicht. Der i4 kostet bei einem europäischen Händler den ich gefunden habe €540,- womit man sich auch merklich von der Regel 1Ws=1€, die bei Chinesichen Fabrikaten oft auftrat, verabschieden muss (fernsteuerung und Empfänger extra, dafür mit Schutzglocke aus Phyrex)

Wer bei einem bekannten Deutschen Händler einkaufen möchte, kann ein ähnliches Produkt unter dem namen Phorex erwerben. Ob hier der gleiche Hersteller dahinter steckt weiß ich nicht.

Wer die 1Ws=1€ Regel lieber hat, kann sich übrigens bei Jinbei umsehen, die brachten den HD600 als Gegenoffensive in Stellung. Sogar 600 Ws (stärker!), ca 2,5 (leichter!), 500 Blitze unter Vollast (mehr!), inkl. Fernbedienbarkeit,  und mit ca €560,- (hier) wieder „regelkonform“. Würde ich mir einen dieser Blitze aussuchen würde ich vom Bauchgefühl wohl trotzdem zum Koreaner greifen. Dafür gibt es einfache Gründe:

Er sieht besser aus! (Jinbei’s grauenhaftes Grau sieht aus wie aus einem Toyota der 80er! und besonders der HD 600 ist ein hässlicher Vogel. Wird nurmehr vom N-Flash übertroffen)Und besonders wenn man Kunden ein gutes Gefühl geben will, ist es gut mit einem hochwertig wirkenden Blitz anzutanzen.

Bessere Abbrennzeit (ich habe ja schon einen Jinbei DC600 für Hypersync, wo lange Abbrennzeiten besser sind)

Laut div. Berichte super gut verarbeitet!

da kann man nurmehr auf einen i6 mit 600 Ws hoffen

Der zweite interessante Blitz ist der Power Action 8

Okay, sieht aus wie ein Geigerzähler aus den 70ern! Oder vermisst hier jemand seinen Piratenfunker? Ja, da sieht der DC-600 vergleichsweise aus wie ein Star Trek Gerät!

Aber, was mir an diesem Schnuckel so gut gefällt: 800 Ws, 2 Blitzanschlüsse (dann 400+400 Ws) und integriertem 2,4 Ghz Empfänger (noch ein Grund mehr, bei WLAN endlich auf 5 Ghz umzusteigen).

Was mir hier aber wirklich gut gefällt ist die Tatsache, dass sich jeder Blitzkopf individuell regeln lässt! Ja, richtig, individuell Regeln. Möchte ich auf beiden 400 Ws haben ist das genauso möglich wie einen nur mit 100 Ws abblitzen zu lassen.
Das hört sich so selbstverständlich an, aber dieses Kunststück kann kein Elinchrom Quadra (fixex 3:1 Verhältnis), kein Ranger RX (Synchrone Version 1:1 oder AS Version mit 1:2 Verhältnis, und das bei ca 2300€), bei Profoto und Hensel habe ich da leider noch zu wenig nachgelesen, die sind außerhalb meiner Preisklasse. Aber die (in De meist Hensel-fanatische) Internecommunity könnte das Rätsel in den Comments ja lüften.

Tragen darf man das gute Teil auch ein Stück, mit 8 Kg sollte man damit aber keinen Marathon laufen.

Kosten:

mit 1 Blitzkopf: 1430,-

mit 2 Blitzköpfen: 1750,-

Preislich ein gutes Stück über einem Jinbei DC600 mit 2 Pro-Blitzköpfen (ca 810 €)

aber weit unter Enlichrom Ranger (okay mit 1200 Ws) um ca 2900€ mit 2 Blitzköpfen.


Calumet Studio Clamp – ist die MF 6820 so gut wie Manfrottos Superclamp?

27. November 2013

Ich war mal wieder auf Shopping Tour und als es vor kurzem bei Calumet auf alle Produkte der Eigenmarke -20% gab, musste ich natürlich zuschlagen. Im warenkorb landeten viele Tolle Sachen…

ein Reflektorhalter

ein Reflektorpanel mit Haltegriff, Diffusor und Zebra/Weiß-Reflektorfolie

eine Stuido Clamp  MF6820 die der bekannten Manfrotto SuperClamp relativ ähnlich sieht (Calumet / Amazon).

allesamt von der Eigenmarke. Sagen kann man eigentlich nicht viel über diese, nur, dass man sich überlegen kann ob man beim Preis der Manfrotto (ca 28€) auf einen anderen Hersteller setzen möchte, wenn dieser nur 3€ weniger kostet.

Doch wegen der 20% Rabatt und da die meisten Amazon Anbieter nicht gratis nach Österreich liefern war hier die Calumet sehr interessant vom Preis. Die Verarbeitung ist wirklich spitze, viel besser als das Material eines China-Nachbaus, der Hebel ist aus Kunststoff, der Rest aus solidem Metall gefertigt mit einem angenehmen finish.

Wie immer, man findet kaum Bilder um sich die Klemme genauer anzusehen, darum hole ich das jetzt nach…Clamp 1Clamp2Clamp3Clamp4


Huge Update

26. Mai 2013

Nach neuer Kamera, neuem Objektiv und vielem Zubehör in den letzten Jahren, hab ich diese Monat eines der wohl größten Updates meiner Fotoausrüstung gewagt.

Neu sind ein

Jinbei DC-600

Jinbei DC-600 Pro Blitzkopf

Jinbei K-120 -120cm Octabox, faltbar

Pixel King ETTL II Funkauslöser.

Und natürlich werden in den nächsten Wochen einige Tests über die Geräte folgen… anbei möchte ich euch schonmal ein paar Bilder zur Verfügung stellen. Ich hasse es, wenn ich von einem Gerät keine ordentlichen Bilder finde, und eventuel kann ich ja dem einen die Kaufentscheidung damit leichter machen. BildBildBildBildBildBild BildBildBildBild


Portable Power – Die suche nach einem bezahlbaren transportablen „Studioblitz“ – Elinchrom, Calumet, Jinbei, Cononmark, Phottix

3. April 2013

Ich bin ja gerne Anhänger der Strobist-Bewegung, mit den kleinen transportablen Blitzen lässt sich schnell und nettes Licht erzeugen, zudem sind sie praktisch und leicht herumzuschleppen.

Aber wie in einem früheren Post bereits festgestellt habe: ein Studioblitz ist halt ein Studioblitz. Da kann man tolle Lichtformer verwenden, ohne sich auf Adapter und Bastellösungen verlassen zu müssen, man hat gleich viel mehr Leistung (grob 5-7 mal mehr), und mittlerweile gibt es viele leistbare Möglichkeiten. Aber über stationären, klassischen Lösungen habe ich ja in obigem Artikel schon geschrieben.

Am Studio mangelt es aber, und außerdem gefallen mir OnLocation Aufnahmen besser. Da allerdgins Wald und Wiese selten mit Steckdosen und Weselstrom ausgestattet sind, schaut man sich am besten nach portablen Blitzlösungen um.

Seit Jahren gibt es super Lösungen, Hensel Porty, Profoto mit seinen zig Geräten (Acute2B, 7b etc), Multiblitz, Elinchrom Ranger, um noch lange ist die Liste nicht abgeschlossen.

Diese sind aber meist etwas schwerer. Acht bis Elf Kilo sind keine Seltenheit, und da ist der Blitz noch nicht mitgerechnet. Das ist also weit weg von leicht transportabel und darum fallen die aus der Auswahl mal raus. Außerdem sind Preise zweischen 2000-4500 Euro keine Seltenheit. Den Rest des Beitrags lesen »


Review: Phottix Easy-Up Octabox…

6. November 2012

Zu meinem C-Stand, Review hier, gehört auch eine passende Lichtquelle! So dachte ich. Und was gibt es besseres als eine Octabox, um besonders weiches Licht und besonders runde Highlights in den Augen zu erhalten. Tja, tatsächlich gibt es noch etwas besseres! Eine faltbare Softbox mit 80cm. Denn bislang nutzte ich die Phottix Easy Folder Softboxen (Review, und eine fast identische Ebay Version aus China)

Daran störte mich die etwas lange Aufbauzeit. Stativ auf, Schirmhalter rauf, Softbox Halter zusammenbauen, Blitz einspannen, auf den Softboxhalter, dann Softbox aufklappen, aufspannen, Frontdiffusor rein….Fertig.
Mit der Easy Up Softbox geht das schneller. Stativ auf, Silchirmhter, Softbox aufgespannt, aufgeschoben, Blitz rein, Frontdiffusor rauf. Okay, nicht Weltrekord aber schneller. Und das ist gut bei Models mit Stress. Die müssen mir zwar nicht über die Schulter schauen, aber tun’s trotzdem.

Ich schweife ab. Also jetzt steht das Ding. Oder hängt. Wie auch immer. Betrachten wir die Verarbeitung.
Wie ein guter Schirm, Auch wenn sich der nicht so stark biegt. Der Schaft ist 8mm dick und passt nicht auf Elinchrom. Danke Elinchrom! Hat aber keine Scharfen Kanten und ist vorne geschlossen, hat bislang keine Druckstellen und ist auch sonst sehr solide verarbeitet. Jedenfalls für ein Chinesisches Produkt.
Die Silberbeschichtung ist sehr glänzend, das sorgt für eine gute Lichtausbeute. Nachteil ist, dass vereinzelt glänzende Stellen auf der Haut auftreten können. Die halten sich aber in Grenzen. Durch die geschlossene Form und die Reflexion ist immer eine ausgewogene Belichtung garantiert, auch wenn man nur einen Blitz nützt, der wie bei mir schon ziemlich hoch hinaus ragt. Trotzdem Verteilt sich das Licht Zubringer Homogenen Masse, besser als bei einem Schirm und besser als bei der Easy Folder SB.

In der neueren Version ist der Klettrand für den Diffusor relativ breit, so dass man 5-6 cm Rand lassen kann um Streulicht auf das Objektiv (mein 24-105 L IS ist sehr anfällig) zu vermeiden. Noch dazu kam von meinfoto.com ein Wabengitter, um diesen Effekt nochmals zu reduzieren. Der schluckt aber locker 1/2 bis 2/3 Blenden. Mit ca 80-100cm Abstand war für eine saubere Belichtung bei voller Leistung noch eine Blende 16 drin, iVm dem C-Stand und dessen Auslegearm, wodurch man sehr nah an das Model ran kann, ist das eine gute Kombi um die Sonne alt aussehen zu lassen. Jedenfalls kann man es versuchen. Dabei hilft auch der relatv zentrierte Lichtstrahk, da die Octabox relativ tief ist, wodurch das Licht stärker in eine Richtung gelenkt wird, man verliert also nicht so viel Licht links und Rechts wie etwa bei einer Softbox oder einen Schirm (der verschwendet das Licht einfach pervers, grauenhaft für einen Strobisteb)
Die Lichtqualität ist sehr gut, die Schattenverläufe sehr weich und angenehm, ich bin sehr zufrieden.
Für 55€ ein guter Kauf.
Bald noch mehr


Review: Manfrotto Avenger C-Stand Sliding Leg

6. November 2012

Normale Lichtstative sind praktisch. Relativ leicht, klein zusammengepackt, und fast immer passend. Ein C-Stand, kurz für Century Stand, welche aus der Hollywood-Filmbranche stammen, vereint keine dieser Eigenschaften in sich. Ca 6 Kilo schwer, 150cm groß, auch zusammengeklappt sperrig wie ein Kleiderschrank. Warum sollte sich also jemand einen C-Stand zulegen?

Einfache Antwort: Die andern machen’s auch (Siehe hier, hier und hier). Ich habe mich für die Version mit verstellbarem Bein entschieden, sodass auch auf unebenem Untergrund ein stabiler Hält gewährleistet ist, was vor allem für die On Location Arbeit interessant ist. Außerdem ist er schwer und braucht für Strobist-Equipment meist keine Gegengewichte. Darüber hinaus ist er besonders robust, er hält 10kg (dann sollte man ein Gegengewicht am Bein unter dem Auslegearm verwenden). Besonders in Verbindung mit dem Auslegearm, der im Avenger A2033LKIT bereits enthalten ist, ist die Kombination genial um on-Location einen schnellen Boom-Arm zu haben. Und plötzlich wird der C-Stand wieder verhältnismäßig leicht. Ein ausgewachsener Boom Arm, der das gleiche Gewicht halten kann, ist verhältnismäßig groß, schwer und teuer, wenngleich er aber mehr Boom for the Bucks bietet. Zwar weiß ich nicht ob der Arm wirklich komplett ausgelegt 10kg halten kann, aber dass er masiv ist und auch einen ausgewachsenen Studioblitz halten kann, ist klar, wenn man sich die BTS (Behind the Scenes) Bilder diverser Fotografen-Profis ansieht.

Aber nun zum Review/Test

Avenger, gehört zur Vitec group, das ist die Dachgesellschaft hinter solch bekannte Marken wie Manfroto oder Schatler. Gemein gesagt, steht Vitec hinter allem das steht und etwas hält. Jedenfalls im Fotografiebereich. Avenger ist bei uns kaum bekannt, in den USA jedoch eine altbekannte und vertrauenerweckende Marke. Und das ist er auch. Vertrauenerweckend. Der Century Stand. Denn in seiner Erscheinung ist er schon impulsant, und die Verarbeitung. Nunja, schonmal in einem Panzer gesessen? Er wirkt klobig und schwer. Wenn man jedoch damit arbeitet, sieht man wie genau hier bis ins Detail gearbeitet wird. Alle Schrauben laufen rund, kein scheuern oder wackeln. Die Halteköpfe sind ausgesprochen massiv und trotzdem leichtgängig, also schnell zu verstellen.

Im Vergleich zu einem der günstigeren Herstelle, er endet auf X, wirkt der Avenger doch stabiler und besser gebaut. Besonders der Auslegearm hat es mir hier angetan. Die Konkurrenz benutzte Zacken, damit die eingestellte Höhe nicht absackt. Avenger eine Scheibe dazwischen, die für Reibung sorgt und die eingestellte Höhe hält. So lässt sich außerdem das Licht exakter einstellen und beim Verstellen muss der Griphead nicht komplett gelöst werden, wodurch ein plätzliches Absacken verhindert wird.

Darüber hinaus wirkte die Verarbeitung hochwertiger und massiver. Und da so ein Gerät ein potenzielles Ergut darstellt, wollte ich meinen nicht existenten Nachkommen bereits jetzt etwas vernünftiges hinterlassen. Außerdem ist da noch der Preisunterschied. Einen Vergleichbaren C-Stand fand ich vom Hersteller …eX um 129€ ohne Arm, also nochmal 49€ dazu, sind wir auf 178€. Ich habe den Avenger bei ltt.de bestellt, und die Bestpreisgarantie genutzt und nur auf 25€ mehr gekommen, wenn man gut vergleicht zahlt man auch nicht viel mehr. Oder wie ist das, wer kauft sich ein TS-E 24 und dazu einen NoName Filter? Oder eine Rennstrecke um diese dann mit einem ’93 Opel Corsa zu beackern. Nein, zu richtigem Equipment gehört richtiges Equipment. Btw bin ich mit meinen bisherigen WT-806 Stativen durchaus zufrieden, aber der C-Stand haut die in 0,1 sec zu Brei!

Der Auslegearm ist 100cm lang, lässt sich also ca auf 80-90cm nutzen, ganz ausfahren will ich ihn nicht, damit dahinter noch ein Gegengewicht Platz findet. Zu Beachten ist, dass der Grip Head auf dem Auslegearm fest damit verbunden ist und sich nicht verschieben lässt. Notfalls muss man also auf die andere Seite wechseln. außerdem wird ein Bolzen mit dem richtigen Durchmessser benötigt der ca 10-15 cm lang sein sollte, damit daran auch die Acessoires befestigt werden können. Von Avenger heißt dieser E250 DOUBLE 5/8″ BABY PIN.

Mehr Informationen zum C-Stand A2033L gibt es auf der Avenger Homepage sowie Infos zum Avenger A2033LKIT.

BildBildBildDie Grip-HeadsBildBildDer Sliding-LegBild


70-200 f2.8 – Sigma gegen Canon

29. Dezember 2011

Was wären die Basic-Objektive die jeder in der Fototasche haben sollte?

Nunja, abhängig vom Geld und vom Einsatzzweck gibt es viele Vorschläge. Für Portraits würde ich vorschlagen, ein Weitwinkel so um die 14-16mm, ein Standardzoom wie das 24-70 oder 24-105mm, etwas mit großer Blendenöffnung also ein 50mm  1.2 1.4, und dann gibt es da noch das superscharfe 70-200 2.8.

Und genau in diesem Segment haben Sigma und Canon vor etwa einem Jahr ihre bewährten Modelle nachgerüstet.

Canon hat sein 70-200 f2.8 IS um die Version II erweitert (Canon EF 2,8/70-200 mm L IS II USM). Die Vorteile sind klar, sichtbar bessere Auflösung bei der Offenblende, besserer Bildstabilisator, und EUR 1800,- in Canons Kassa. Nicht unbedingt ein Begtrag den jeder Fotograf aufbringen kann oder will.Genau da kommen wiedermal die Fremdhersteller ins Spiel. Sigma kam nach Canon mit ihrer erneuerten Version des 70-200 f2.8 heraus (Sigma 2,8/70-200 mm EX DG OS HSM), die Zusätze OS HSM verraten, dass zum Ultraschallmotor (HSM) der schon in der alten Version enthalten war ein optischer Bildstabilisator gekommen ist (OS). Jeah, und natürlich spart man gut EUR 600,- mit deisem Objektiv um EUR 1200,- war zwar nicht günstig ist aber doch um einiges günstiger. Besonders wenn man die gleiche Leistung dafür erhält.

Von der Verarbeitung ist das Canon einfach nur Top. Es ist dermaßen hochwertig, dass man im Falle eines Falles einen Räuber erschlagen kann oder sich ein Fertigteilhaus zusammenzimmern kann (alles aber nur auf eigene Gefahr, das ist eine kleien journalistische Übertreibung).

Sigma hat im Vergleich sein Objektiv auch noch um einiges robuster zusammengebaut als der Vorgänger. Die Verarbeitung wirkt robuster und die Oberfläche fühlt sich besser an als am Vorgänger. Wobei mehr Kunststoff verbaut ist als beim Mitbewerber, es ist daher vermutlich nicht gerade erste Wahl für Profis.

Doch wie sieht’s mit der Bildqualität der Objektive aus?

Das Canon: Bietet bereits bei Offenblende recht solide Aufkösungswerte, abgeblendet wurde es richtig scharf. Chromatische Abberrationen sind kaum sichtbar, die Vignettierung hielt sich angenehm im Hintergrund. Eine Testübersicht gibt es hier.

Das Sigma: tja, jetzt wird es spannend. Kann es für weniger Geld genauso gut aufkösen? Leider werden wir hier enttäuscht. Es ist nicht übel und erreicht gute werte, doch sind diese geringer als beim Canon, die Chromatischen Aberrationen waren gering, Vignettierung war teilweise sichtbar, lassen sich aber einfach korrigierne, wenn auch nicht so einfach wie direkt in der Kamera wie dies bei Canon der Fall ist, da wir allerdings doch alle brav mit RAW fotografieren erübrigt sich das. Ein Testbericht kann hier abgerufen werden.

Wer den Unterschied auch in Bildern sehen möchte kann sich bei flickr Testbilder (von DigitalRev TV gemacht) ansehen. Ein super Vergleichsbild ist das eines Hochauses, vom Canon und vom Sigma aufgenommen. Hier wird der reale Unterschied zwischen diesen Linsen sichtbar.

Fazit: Ist das Mehr an Auflösung den Aufpreis von Sechshundert Euro wirklich wert? Für mich heißt es ja, denn man bekommt dafür eine Linse die um das entscheidende Qäntchen mehr Aufläsung hat, was für die Zukunft der immer höher Auflösenden Kameras bedeutet, stets gut gerüstet zu sein. Der Bildstabilisator ist ebenfalls spitzenklasse und eine super zusammenarbeit mit Canon Kameras immer gewährleistet. Man sollte es anders angehen. Ist ein Objektiv welches immerhin EUR 1200,- kostet wirklich dieses Geld wert, wenn man nur um 1/3 Mehrpreis ein einmaliges Spitzenobjektiv erhält? Wenn man das Geld für das Canon nicht aufbringt, sollte man vielleicht eher zum ausgezeichneten 70-200 f4 IS von Canon greifen und lieber auf die eine Blende verzichten.

 


Blogs für Fotografen…

17. November 2011

Das Studium zieht sich in die Länge und der Blog verweist leider etwas, genauso viel wie ich zum fotografieren komme.

Aber es gitb ja auch noch andere Blogs die sich mit dem Thema Fotografie und auch Blitzen àla Strobist beschäftigen. Ich habe mal eine kleine Übersicht zusammengestellt.

Rumors Seiten…

spekulationen, vermutungen, und Infos über neue Produkte, bevor etwas offiziell wird. Die Rumors Seiten sind erste Anlaufstelle, bevor neues Equipment gekauft wird – immer einen Blick wert

 

Für Canon

 

Für Nikon

 

Für Sony Alpha

 

Für Fotografie allgemein

Seiten über Strobist-Equipment…

auch hier gibt es Rumors über neues Strobist-Equiment, nur leider tröpfeln hier die Informationen nicht so flüssig wie bei den Foto-Equipment Seiten von oben, dafür spezialisiert sich diese Seite darauf, günstigeres Strobist-Equipment zu testen. Sehr interessant daher lightingrumours.com

außerdem gibt es eine informative Seite, die sich nur um Blitze dreht, günstige und teure Blitze testet, vergleicht und bis ins letzte Detail alle wichtigen Infos für strobisten herausssucht. Momentan noch ein kleiner Yongnuo Überhang. Speedlights.net

Fotografen…

Rob Galbraith, auch viel Equipment-Testing, dabei aber viel Erfahrungsberichte

Joe McNally, oldie but goldie, da braucht man nicht viel sagen

Krolop-Gerst, auf deutsch, erfahrene Fotografen, habe ich aber schonmal als besser empfunden, dennoch empfehlenswert


High-Def Converse

3. September 2011

Produkte wirken oft langweilig wenn diese fotografiert werden, David Hobby von Strobist.com hat ein cooles Beispiel gepostet wie man es besser machen kann.

Das Rezept ist denkbar einfach.. ein cooler Untergrund und viel viel ungefilterte Streiflichter. Ohne Diffusion, geradeaus auf das ojekt gerichtet. Idealerweise hat man dazu 3 bis 4 Blitze zur Verfügung.

Ich habe das Setup mit 3 Blitzen mal nachgebaut und an einem Schuh (nein der ist nicht alt, sowas trage ich) ausprobiert. Den Orbis Ringflash den David Hobby benützt hat, habe ich weggelassen. Mangels Orbis und weil, da aufgrund der weißen Wände ohnehin genug reflektiertes Licht als Fill-Light gibt.

Das Setup:

2x Canon 430 EX II – M, 1/16, 50mm

1x Metz 58 Af-2 – M, 1/32, 35mm

ISO 100

f11

Weißer Schuh auf schwarzem Grund

Click zum Vergrößern

 

Click zum Vergrößern

 


Blitzanlagen für Einsteiger und Aufsteiger I Blitzköpfe von: Elinchrom, Bowens, Multiblitz, Calumet, Walimex, Venditus

17. August 2011

Jeder angehende Fotograf stolpert wohl mal über die Frage: Welche Blitzanlage soll ich mir kaufen. Im ersten Teil dieses Vergleiches geht es um die Blitzköpfe von bekannten Herstellern. Damit der Preis vergleichbar wird werden die Blitzköpfe mit einer Leistung von ca. 400 Ws verglichen.

*) Shoplink (unbezahlt)

ELINCHROM  D-Lite 4 (AT/DE*)

Bietet für Einsteiger den D-Lite 2 und 4 it an, Version 2 mit 200 Ws und 4 mit 400 Ws. Die neuen Versionen mit der Bezeichnung „it“ ist um einige Punkte aufgewertet. Das Highlight ist der integrierte Skyport Empfänger, zur Kabellosen Auslösung über Funk. Außerdem hat er nun einen zweiten Schirm-Schacht wodurch nun alle Schirme verwendet werden können. Der Kühler schaltet sich bein bedarf automatisch zu, der Überhitzungsschutz schützt die Elektronik. Die Einstellstufen lassen sich von 400-25 Ws, also um 5 Blenenstufen verstellen, das in 1/10tel Schritten.Die Wiederaufladezeit beträgt 1,2 sek bei voller Leistung. Die  Abbrennzeit liegt bei 1/800 (t= 0,5)   Elinchrom bietet schweizer Qualität zu einem ordentlichen Preis von € 270,- und hat nur 1,5 kg. Das klingt fair.

BOWENS Gemini 400 (DE&AT*)

Bietet ebenfalls ein Einsteigerblitzgerät an, den Gemini mit 400 Ws. Vertrieben wird Bowens mittlerweile von Calumet. Die verlangen dafür € 340,-  also gut € 70,- mehr als etwa für einen elinchrom fällig werden. Die Leistungsdaten liegen dafür auch höher. So benötigt der Gemini nur 0,7 sek um wieder auf voller Leistung zu laufen, die Abbrennzeit bei t=0,5  beträgt 1/1000 ein kleiner aber merkbarer Unterschied bei Action-shots. Stufenlose Regulierbarkeit über 5 Blendenstufen und ein proportionales Einstellicht gehören zum Guten Ton. Mit einem Gewicht von 2,6 kg ist dieser Kopf etwas schwer. Das oft kopierte Bowens-Bajonett lässt viele alternative LIchtformer zu, damit könnte der höhere Anschaffungspreis wieder hereinkommen, wobei auch für Elinchrom viele Dritthersteller fertigen.

MULTIBLITZ Compactlite Plus G2 (AT*/DE – hier wird Manfrotto.de angegeben, auf der seite findet sich jedoch kein Multiblitz-Vertrieb)

Biete für Einsteiger nur 200 Ws, 400 gibt es garnicht und 500 Ws sind deutlich teurer um  € 670,- verfügbar. Die Blitzdauer liegt  bei 1/1000, 5 frei regelbare Blendenstufen. Proportionales Einstellicht gehört hier ebenso zum Guten Ton wie eine steckbare Bltizröhre auf die es sogar 2 Jahre Garantie gibt. Insgesamt ein modernes Blitzgerät auf der Höhe der Zeit zu einem etwas überzogenen Preis, mit zu wenig Leistung für meinen Geschmack. Dafür ist er überragend Leicht mit 0,9 kg.

CALUMET Genesis 400 und 300 B (AT&DE*)

Calumet hat noch sein eigenes Blitzprogramm im Angebot, das sich durch einen besonders günstigen Preis auszeichnet. Mit € 299,- ist der Genesis 400 in unserem Test eines der günstigeren Geräte (obwohl teurer als Elinchrom), der Genesis 300 B hat zwar nur 300 Ws ist aber sehr interessant da er mit optionaler Batterie (160€) auch Outdoor betrieben werden kann. Obwol Calumet auch Bowens vertreibt haben die Genesis Blitze einen Elinchrom Anschluss. Der Blitz lässt sich in 5 Blendenstufen regeln, und lädt sich in 1,5 sek wieder voll auf. Über Blitzdauer und Gewicht gibt es vom Hersteller keine Angaben. Ein interessantes Alternativ-Angebot.

WALIMEX VE-400 (AT/DE*)

Sie sind bekannt wie ein Bunter Hund und ebenso umstritten. Die Blitzgeräte von Foto-Walser. Fakt ist mit € 239,- (in Österreich) und 400 Ws sind diese neuen, kompakten Blitze eine verlockende Alternative zu den teureren Herstellern und die günstigsten geräte im Test. Die VE Serie ist neu und besonders klein und leicht, was den Transport vereinfacht. Die Leistungsdaten stehen denen der großen Marken nichts nach. Stufenlose Regulierung über 6 Blendenstufen, Blitzdauer von 1/800 bei voller Leistung, etwas langsamer Wiederaufladezeit von 2 sek bei voller Leistung. Mit 2,8 kg ist der kleine VE Blitz jedoch einer der schweren im Test. Und unumstritten ist der Blitz in Foren auch nicht, wie dies wohl alle günstigen Alternativen gemein haben.

VENDITUS  baseline Studioblitz L-500A (AT&DE)

Venditus hat wiederum keinen 400 Ws Blitz, sondern gleich einen 500 Ws Blitz. Und das zum Preis von € 240,- der eindeutige Preissieger in diesem Test. Der Rest der Leistungsdaten gerät angesichts des Testfeldes leider etwas ins Hintertreffen. Blitzleuchtzeit von 1/700 ist nicht gerade die schnellste im Test. Die Wiederaufladezeit von 3 sek ist auch etwas zu lange.

 

FAZIT…

 

Für mich gewinnt der Elinchrom D-Lite 4 it weil er alles gut kann, mit Funkauslöser glänzt und zu einem sehr fairen Preis gehandelt wird. Denn schließlich würde ein vergleichbarer Funkauslöser bei den anderen Blitzen nochmals € 90,- kosten, oder zumindest ein zusätzlicher RF-602 € 12,- pro Blitz bedeuten.

Als Alternativen sind die Walimex VE und Venditus baseline Serie sicherlich sehr interessant.


Ein großer Schritt vorwärts…

15. Juni 2011

In meiner fototasche ist zu wenig Platz…schuld daran ist meine Kamera Shopping Tour in letzer Zeit schuld…

Dazu gekommen sind…

  • die Canon EOS 7D
  • weil es besser ist das Canon 24-105 IS USM L 1:4
  • ein zweiter 430 EX, diesmal in der Version II (nachdem mein Yongnuo Blitz nach 6 Monaten den Geist aufgegeben hat und ich ohnehin E-TTL Steuerung wollte)
  • und ein OC-E3 E-TTL Kabel mit 9m um einen flexibleren Master zu haben sollte ich mal einen 580EX II bekommen oder einen Metz 58 AF-2 (das Kabel hilft jetzt aber auch schon, sollte nur ein Blitz von nöten sein)

Kamerazeugs

 

 


Quick Doughnut – das schnelle Produktfoto

2. Februar 2011

Schnell eine Tasse Kaffee und dazu ein Doughnut! Fast genauso schnell ist dieser Aufbau für ein Prdouktfoto – 2 Blitze, etwas Papier und eine gute Idee – schon war das Bild fertig, noch bevor der Kaffee kalt wurde.

Ziel dieser Übung war es, ein cooles Produktfoto in kurzer Zeit mit den geringsten Ressourcen zu machen. Als Untergrund dient ein einfacher weißer Schreibtisch, die Beleuchtung übernahmen zwei Blitze.

Im Abstand von ca. 30 cm wurde der erste Blitz mit 1/2 Leistung so gegen ein Blatt Papier gerichtet, dass dieses ein schönes, weißes Licht zurück zum Objekt wirft. Dabei sollte das Licht außerdem ein Rim-Light auf den Doughnut werfen.

Der Hintergrund wird durch weiches Licht aufgehelt, dazu wurde ein weiterer Blitz auch in ca 30cm Abstand zum Objekt aufgerichtet, damit das licht von den Wänden reflektiert wird und so ein weiches, Fill-Light Produziert. Der Blitz lief auf 1/1 Leistung, hatte jedoch noch Reserven übrig, also stülpte ich einen Diffusor über ihn und richtete ihn so aus, dass er ein weiteres Rim Licht von hinten auf die Objekte wirft.

Das Setup

Das zusätzliche Blatt Papier vor dem linken Blitz dient dazu, das Licht vom Rechten zurück in die Kaffeetasse zu werfen und den Schatten aufzuhellen. Bei näherer Betrachtung hätte noch etwas Licht von Vorne nicht geschadet, jedoch wäre dann die dreidimensionalität des Doughnuts gefährdet gewesen.

Stats:

f 16

1/125 s

125 mm

ISO 400

 


Cactus V5 kommt – die Funkauslöser werden erwachsen…Flashtrigger aus China werden immer besser…

14. Januar 2011

Cactus, sozusagen Erfinder des leistbaren Funktriggers, bringt nach den V2, V4 nun die bereits fünfte Version seiner berühmten Cactus Funktrigger heraus. Angekündigt sind diese für Jänner 2011. Einige Testberichte sprechen von einem viel stabileren Gehäuse, nun wird auf der Bandbreite von 2.4 Ghz gefunkt, das heißt die Verbindung sollte einerseits stabiler, verlässlicher und in Europa auch legal sein.

Der riesige Vorteil: Transceiver Funktion, also Sender und Empfänger gleichzeitig, wie dies auch von den Phottix Strato und natürlich den Pocket Wizzards praktiziert wird.

Nächster Vorteil: AAA Batterien, nichtmehr solche unbekannten Formate wie CR2 die kaum jemand zuhause herumliegen hat.

  • EXCLUSIVE! Frequency Self-Tune (FST)
  • Der Cactus V5 stellt automatisch die nötige Frequenz ein

  • NEW! Support for maximum sync speed
  • Cactus V5 soll endlich die volle Sync-Zeit der Kamera unterstützen, das heißt den Blitz so schnell auslösen, dass entweder 1/400 (bei Nikon D40) 1/250 bzw. 1/200 unterstütz wird, und nichtmehr solche Lösungen wie 1/160 nötig werden.

  • NEW! Multi-channel triggering
  • Solid Performance
  • Reichweite von bis zu 100m!

  • Mulit-functional
  • Cactus V5 ist entweder Blitz oder Kamerafernauslöser

  • Two hot shoe ports
  • Auf dem Transmitter kann zusätzlich ein Blitz montiert und betrieben werden. Allerdings nicht als „Pass-Through“ Option, sondern nur über den Mittelkontakt ohne TTL.

  • Blitzspannungen von bis zu 300V
  •  

 

 

Über den Preis ist noch nicht allzuviel bekannt, zwischen 50 und 70 $ sind möglich für ein Set aus 2 Transceivern.

weiterfürhrende Links:

http://www.flickr.com/groups/strobist/discuss/72157625637331217/

http://brianhurseyphotography.com/blog/?p=196

So sehen die neuen Cactus V5 aus! (Bild: Uhrheberrechte bei Gadgetinfinity)