Neue Kameras – Nikon D3100 und Canon EOS 60D

27. August 2010

Vor einer Woche etwa, brachte Nikon die Einsteigerkamera D3100 heraus, und die Leistung stellt die jetzige Einsteigerliga ála D5000 und auch D90 gehörig in den Schatten. Die technischen Details…:

  • CMOS Bildsensor (DX-Format) mit 14,2 Megapixel
  • 1080p Full-HD-Videos
  • GUIDE – Modus führt auf Wunsch anschaulich zu spezielleren Einstellungen bis hin zur Aufnahme
  • ISO 100-3.200, erweiterbar bis zu ISO 12.800
  • Autofokus-System mit 11 Messfeldern(1 Kreuzensor, 10 Hilfssensoren)
  • EXPEED 2 Bildprozessor
  • Bis zu 3 Bilder/s
  • TTL-Belichtungsmesssung mit 420-Pixel-RGB-Sensor

mehr Infos zur D3100 auf der Nikon Homepage…

Am 26. August brachte Canon die EOS 60D heraus, das langerwartete Bindeglied zwischen der 550D und der 7D, immerhin kennzeichnet die 7D mit ihrem hohen Preis und den Funktionen schon fast den Beginn des Profi-Segments ab. Offen war die Frage, was der 60D verwehrt bleiben soll. Und es fanden sich Punkte. Das Magnesium-Alu Gehäuse wurde durch ein Alu-Kunststoff Gehäuse ersetzt (da die 60D nun eher in die Linie der D90 stößt problematisch, denn angeblich soll die Nachfolgerin dieser ein Alu-Magnesium Gehäuse haben), außerdem ist der Autofokus mit 9 Kreuzsensoren der alte geblieben. Der Sucher mit 96% Bildfeldabdeckung enttäuscht wohl auch etwas. Nichts destotrotz erhält man eine fast ausgewachsene Kamera, bereits günstiger als die 50D. Die technischen Details:

  • 18 Megapixel APS-C CMOS-Sensor
  • Dreh- und schwenkbarer 7,7 cm 3:2-LCD-Monitor
  • 1080p Full-HD-Videos
  • DIGIC 4
  • ISO 100-6.400, erweiterbar auf bis zu ISO 12.800
  • 5,3 B/s; Pufferspeicher für bis zu 58 JPEG-komprimierte Bilder
  • Autofokus mit 9 AF-Kreuzsensoren
  • iFCL-Belichtungsmesssystem mit Dual-Layer-Sensor über 63 Zonen
  • Gehäuseblitz als Speedlite Master (2 Gruppen / 4 Kanäle)

mehr Informationen zur EOS 60D auf der Canon Homepage…


Warum es keine Schande ist, für Fotos Geld zu nehmen…

24. August 2010

Digitalkameras werden günstiger, mittlerweile kann sich auch Onkel Rudi eine DSLR leisten, einerseits natürlich damit er wie ein Profi aussieht, möglichst mit fettem 300mm Zoom und Sonnenblende (ganz wichtig).

Copyrighted Mateial - geschützter Inahlt

Davon abgesehen werden aber auch viele Hobbyfotografen immer besser und deren Fotos können sich durchaus mit der kommerziellen Konkurrenz messen. Egal ob Onkel Rudi mit Sonnenblende oder guter Hobbyfotograf, die Frage ob man bei der Hochzeit von Bekannten oder Verwandten nicht ein paar Bilder schießen könnte, kommt jedem über kurz oder lang mal unter. Das Brautpaar erspart sich dadurch eine Menge Geld, zwischen 400 und 600 € verlangen Profi-Fotografen schnell mal. Aber wer so eine tolle Kamera hat, kann doch sicher genauso gute Bilder machen, und zwar gratis, oder? Meine Antwort: Nein!

Einerseits da die Erwartungen mitunter nicht gerade gering sind. Egal ob man nun normalerweise eher Landschaften und Vögel fotografiert oder sonst lieber Autos besonders ausleuchtet und Erotikmodels vor der Kamera posen lässt, an diesem Tag wird viel abverlangt, an diesem Tag muss der Hochzeitsfotograf rauskommen. Denn wenn die Fotos schlecht sind, seht mitunter der gute Ruf auf dem Spiel, und den verliert man besonders in der Verwandschaft nur ungerne. Wer sich das fotografieren eine Hochzeit nicht zutraut (hey, keine Schande, immerhin gibt’s einfach keine Wiederholung…) sollte grundsätzlich ablehnen…wer allerdings zusagt sollte auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn er als Gegenleistung etwas Geld möchte.

Andererseits hat auch der Fotograf Kosten, immerhin investiert er in seine Ausrüstung viel Geld, Geld das als freiwilliger Hochzeitsfotograf ohnehin nicht mehr reinbekommt. Doch genau desswegen muss kein schlechtes Gewissen aufkommen, wenn Geld angenommen wird. Das machen doch alle so. Eventuell sogar Onkel Dr. Werner, der seinen nagelneuen BMW X6 als Wagen für das Brautpaar zur Verfügung stellt, immerhin hat er ja auch Kosten dadurch. Oder Tante Agathe die alle Hochzeitstorten bäckt, sogar die Kirch kassiert ab bei einer Hochzeit, obwohl die Kirch selbst ja auch den eigenen Kirchensteuern gezahlt wurde…nur der arme Hobbyfotograf geht leer aus, immerhin hat er das Zeug ja schon.

Das Problem ist der unterschätzte Wert eines Bildes. Man kann es nicht angreifen und es ist ja “nur ein Bild” völlig wertlose digitale Daten…trotzdem haben diese Daten zwei wertvolle Bausteine. Zum einen der Inhalt, kostbare Erinnerungen an die Hochzeit (auch kostbar wenn’s schon die 2. oder 3. ist – wer solche Leute kennt und sich gutstellt kann vielleicht doch noch den Wert der Ausrüstung reinfotografieren) und der materielle Wert, der durch Abnutzung und Gebrauch der Kamera entsteht, aber auch schon durch die Anschaffungskosten.

Was kann ich also für ein Hochzeitsfoto verlangen?

Schwierige Frage. Orientieren wir uns an den Preisen für Profifotografen. Für etwa 4-5 Stunden Fotografieren entstehen Pesonalkosten von 20€ die Stunde. Grob, vll ist ja noch einE AssistentIn dabei. Also Personalkosten von ca. 100€. Bleiben noch 300-500€ übrig, davon kommen noch Fahrtkosten und eben Materialkosten weg, bleiben 200-400€ übrig (jetzt ganz grob) die als Gewin verbucht werden könnten (Profifotografen, mich nicht dafür prügeln!) – wow kein schlechter Gehalt für 4-5 stunden Arbeit…-

Also Arbeitszeit und Co. würde ich nicht verrechnen, Anfahrtskosten nur grob dazu zählen wenn’s eine Hochzeit ist zu der sonst keine Interesse bestanden hätte (bzw. wenn sich die Familie das ohnehin leisten kann, oder Herr Bankdirektor aka. Rechtsanwalt, Oberarzt, Frau Schönheitschirurgin, etc…?) aber zumindest für die Ausrüstung lassen sich 100-300€ berechnen, ein guter Mittelwert sind 200€. Hey davon profitiert ja ohnehin wieder die Ausrüstung, ein 2.8er Objektiv ist nicht mehr in weiter Ferne, die Hochzeitsfotos werden (hoffentlich) noch besser und alle sind zufrieden. Nunja fast alle, wenn jetzt auch noch die Blumenkinder Geld fordern….egal anderes Thema.

PS: Auch für andere Fotos ist es durchaus okay Taschengeld abzukassieren, Portrait mit Reflektor und 2 Stunden Zeit? 30-50€ schmerzen nicht, Gruppenfotos (da bin ich mal 5 Studen dabeigesessen und hab sogar noch nachbearbeitet und jedes einzelen Bild inklusive Paarportraits nachbearbeitet und “nur” 70€ genommen, ich hätte mehr Verlangen sollen/können)

um 100€ sind auch okay, je nach Arbeitsaufwand und wenn Tante Irmgard schnell mal 3 Biler von Hund Wasti haben will, sollte die Überlegung vielleicht nahe liegen das dem guten Verhältnis zuliebe gratis zu machen ;)


Reisezoom im Test: Sigma 18-125mm 3.8-5.6 DC OS HSM IF

13. Juni 2010

Hier habe ich mal mit einem 100Euro Schein einen überblick geschossen um die Schärfe des Objektivs zu vergleichen und die Qualität in den verschiedenen Blendenstufen aufzuzeigen. Gleichzeitig ist das eine ziemlich gute Bewertung für die Schärfe der Objektive, das Sigma…soviel sei bereits verraten…gewinnt diesen Test.

Ds Testbild zeigt die Schärfeleistung

Objektivtest_18mm

Aufs Bild klicken für das große Bild

Die Leistungen im 18mm Bereich würde ich als ziemlich gut bezeichnen, natürlich ließe sich da noch einiges steigern, aber für diesen Preis eine brave Leistung. Die Schärfe steigt ist hier bei Blende 11 deutlich am besten, doch auch Blende 4 ist in Ordnung. allgemein wirken Die Aufnahmen schärfer als die des Canon Kit Objektives, außerdem kommen sie (die Sigma Bilder) leicht dunkler vor. Bei Brennweite 18mm ist die Verzerrung gerader Linien zwar sichtbar, aber im erträglichen Rahmen, also deutlich weniger als bei vergleichbaren Universalzooms.

In dieser Brennweite arbeitet der Bildstabilisator gut und vergleichbar mit dem des Kit-Zooms.

Sehr gute Leistung im Portraitbereich. 55mm!

Objektitest_55mm

Die Leistung bei 55mm (wegen nicht ganz genauer Einstellung eigentlich 54mm bei den bildern des Sigma) leistet es gute dienste und ist dem Canon Kit, das auch gut 200€ günstiger ist, deutlich überlegen. Hier arbeitet der Bildstabilisator schon etwas unzuverlässiger, wo das Canon noch ca. 3 Blenden Schafft erreicht das Sigma nur noch ca. 2 Blenden. Das jedoch auch nur bei ruhiger Hand. Besonders gut aufgefallen ist die Leistung bei Offenblende (f5), dies Auflösung erreicht fast das Niveau von f8, beinahe überragend ist die Auflösung bei Blende 11, hier ist die Schärfe und Auflösung deutlich am besten, besonders da dies eien Brennweite für Portraits ist wäre Blende 11 und bereits Blende 8 empfehlenswert. Wem der Hintergrund dabei zu scharf ist,kann das in der nachbearbeitung ja auch verbessern.

Nachlassende Leistung auf immernoch gutem Niveau im Tele-Bereich

Die Leistung bei 125mm lässt schon etwas nach, ist aber auch nicht schlecht. Nur halt nicht mehr ganz so gut wie bei 55mm. In der Praxis wird das wohl nicht wirklich auffallen da zwischen Motiven die mit 125mm herangeholt werden ja auch störende Luftschichten liegen.Ein Macroobjektiv ist das Sigma allerdings klar nicht, denn dazu bietet es nicht ganz die gewünschte Schärfe. In diesem Fall wäre zu einer Festbrennweite zu raten. Werr allerdings ab und an mal eine Blume fotografieren möchte für das heimische Fotoalbum kann das auch machen.

Diese “Portraits” wurden mit 125mm und Blende 5.6, 8 und 11 gemacht, fokussiert wurde auf das Auge. Hier hat das Objektiv bei blende 8 eine gute Leistung bietet jedoch die wenigsten Unterschiede zu den Anderen Blendenöffnugnen. Die Schärfe geht für scharfe Aufnahmen in Ordnung unkann sicher auch von etwas ambitionerteren Fotografen verwendet werden. UNter kontrastreichen Situationen sollte abgeblendet werden, hier ist die Ofenblendenleistung im Telebereich nicht schlecht, der Kontrast jedoch nicht überragend.

Fazit

Professionellen Ansprüchen genügt das Zoom sicher nicht, denn dazu fehlt ihm sowohl die optische Leistung als auch die Robustheit tortz der guten Verarbeitung.Die Auflösung ist jedoch für ambitionierte Amateure in Ordnung, die Lichtstärke ist zwar nicht üppig, doch in den meisten Fällen muss für gute Leistungen auch nicht abgeblendet werden. Die Verarbeitung ist spitzenmäßig und das Gewicht spricht für die Robustheit, wenn auch nicht für die Tauglichkeit im harten Fotografenalltag . Der Ring dreht mit genau dem Richtigen Wiederstand, das objektiv fährt nicht von selbst in den Tubus zurück. Die Mitgelieferte Sonnenblende spart Geld. Der HSM Ultraschallmotor arbeitet sehr präzise, leise und schnell, jedoch surrt das Objektiv leicht mit, was nicht weiter störrt. Für die Canon Einsteiger uneingeschränfkt empfehlenswert, für alle Nikon Besitzer ist das 18-105mm Nikkor vorzuziehen das geringfügig bessere Leistungen beitet und günstiger ist. Auf der Kritikseite steht der etwas schwächere Bildstabilisator, und eben die nicht ganz professionelle Leistung. Chromatische Abberationen waren zwar vorhanden und auch sichtbar, jedoch Klassenüblich. Der Randabfall der Auflösung könnte geringer sein, aber auch das ist klassenüblich beim Sigma. Klar den 18-200 und 250 und 270 Modellen vorzuziehen, wer diese Brennweite benötigt kauft sich lieber ein zweites Objektiv und trägt dafür etwas schwerer, im Alltag sollten allerdings schon 125mm völlig ausreichen, immerhin entspricht das Objektiv an einer Kamera mit Cropfaktor etwa einem 28-200mm Objektiv. Vor Jahren noch ein absolutes Megazoom. Ein Schwachpunkt ist die Lichtstärke, hier sollte mehr drin sein.

bewertung_sigma18_125


Was kommt… Gerüchte um Canon und Nikon

15. Mai 2010

Gerüchte über neue Kameras gibt es viele, wahre Aussagen verstecken sich nicht immer hinter ihnen. Aber welchen Gerüchten kann man jetzt Glauben schenken? (* Links zur Gerüchtewebsite)

Canon* bringt wohl bald die Canon EOS 60D heruas, ob diese so heißt ist unklar, jedoch wird diese Kamera die Canon EOS 50D ersetzen. Verschiedene Gerüchte sprachen über GPS Fähigkeit, jedenfalls wird es scheinbar eine ziemlich besondere Funktion in der Kamera geben. Die Spannweite des Sensors geht von 14 bis 18 Megapixeln, als gesichert sehe ich jedoch 18 Megapixel an, immerhin bieten auch 7D und 550D diese Auflösung. Weniger wird’s wohl kaum werden und, dass Canon schon wieder die Auflösung erhöht scheint unglaubwürdig denn irgendwie sind sie mit 18 Megapixel gerade an der Spitze. Des weiteren wird eine Framerate von 6 oder etwas mehr wahrscheinlich sein, 2 Weniger als die 7D und ca. 2 mehr als die 550D. Ob der Blitz auch als Speedlite Commander funktionieren kann ist unklar.

Erscheinungstermin: wohl Mitte Juni, rechtzeitig zur Urlaubssaison

Außerdem: ein neuer Blitz der den 580 EX II ersetzen wird.

Nikon* lässt sich momentan kaum in die Karten blicken. Sowohl für die D700 und die D90 sind Nachfolger in Aussicht. Verschiedene Lieferanten sprechen bereits darüber, dass sie die D700 nicht weiter ordern können. Die D90 llässt sich noch bestellen, aber eine 14 Megapixel Kamera die sich ins Gefüge der 1000er Kameras (D3000 und D5000) einreihen wird ist zu erwarten. Die D700 gibt schon länger Rätsel auf, scheinbar hat Nikon zur Nachfolge einen großen Schachzug geplant, was dies ist ist unklar. Wohl werden alle neuen Nikons Full-HD unterstützen, so ein Nikon Geschäftsmann. Auflösungen oder ähnliches sind noch nicht bekannt.

Erscheinungstermin: D90 Nachfolger wohl Aug-September bzw. Weihnachten, D700x oder s oder D800 wohl noch zur Urlaubszeit

Außerdem: ein neuer Blitz der den SB600 ersetzt

Die Gerüchte wurden zusammengefügt von canonrumors.com und nikonrumors.com


Lebendige Kinderportraits im Rapsfeld

15. Mai 2010

Wieder ein Einsatz im Kindergarten, nachdem der erste fotografische Ausflug in den Kindergarten meine Lust daran, Kinder zu fotografieren geweckt hat, war ich diesmal mit dem Auftrag unterwegs, nette Portrait-Bilder von den Kindern zu machen. Nichts leichter als das. Kinder sind ja eigentlich nie wirklich aufmerksam, entweder desinteressiert oder übermütig und grundsätzlich hat man bei solchen Aufträgen viel zu wenig zeit um alle Kinder abzulichten. Irgendwie hat es trotzdem funktioniert.

Die Idee: war es, die Kinder mit dem Durchlichtschirm weich auszuleuchten, den Hintergrund, das stark leuchtende gelbe Rapsfeld, und den Himmel durch leichte Unterbelichtung kräftiger zum Leuchten zu bringen. gesagt getan, und toll hat es funktioniert. Da Kinderhaut meist noch sehr weich ist, ergibt sich zusammen mit dem sehr weichen Licht durch den Durchlichtschirm ein wunderbar weiches Licht.

Der Aufbau: war eigentlich ganz einfach. Zuerst wollte ich die Kinder mit dem Schirm leicht von Links, und dem Silber Aufheller von Rechts fotografieren, das Ergebnis war zwar nett, erzielte aber nicht den gewünschten Effekt. Zu hartes Licht und die Kinder kniffen die Augen zu. Daraufhin wurde das Setup in Windeseile umgebaut. Da es gerade 15 Uhr war, kam die Sonne von hinten, Blitz und Reflektor strahlten auf das Kind von vorne. Schöne Haarlichte, aber das Gesicht wirkte nicht besonders (außer auf einer Aufnahme, mehr dazu später)

Das Setup sah also nach dem Umbau folgendermaßen aus. Die Sonne schien direkt auf die Kinder, durch den Diffuser wurde ein Schatten gemacht, wodurch die Kinder viel weniger die Augen zukniffen und zusätzlich weiches Licht in die Aufnahme kam. Der Schirm stand sehr nahe bei den Kindern, ca. 80-100 cm entfernt, wodurch die Leistung groß und die Weichheit gut sichtbar waren.

Die Einstellungen: waren etwas knifflig rauszufinden. ISO 100 – sonnenklar Sonne braucht nicht hohe ISO werte, besonders nicht wenn man maximal mit 1/200 belichten kann. Denn nicht vergessen, da ist ein Blitz in Verwendung, alles unter 1/200 also 1/250 oder noch schneller würde den Blitz nicht ganz erfassen und es wären nur Teile des Bildes ausgeleuchtet gewesen. Aber mit der gewählten Einstellung plus etwas Nachbearbeitung in Lightroom inklusive nachträglicher Abdunklung der RAW Files ging alles ganz gut. Übrigens war ich von der Bildqualität bei ISO 100 überrascht. Selbst mit einem Zoom der günstigeren Preisklasse waren qualitativ superscharfe Fotos möglich. Wohlgemerkt bereits ohne jegliche Nachschärfung schaffte mein Sigma 18-25mm OS HSM bei f10 (und auch schon mit Offenblende) supertolle Bildergebnisse. Hut ab!

Für Strobisten, der Blitzaufbau: Auf dem Stativ befestigt war auf dem Manfrotto MA 026 Lite Tite Schirmneiger (der auf den Betonboden fiel und nur winzige Lackschrammen hatte, ein billigerer wäre bereits kaputt gewesen) mit Durchlichtschirm, wie oben bereits erwähnt. Wie aber kam ich auf die gewählte Blende 10? Zuerst war die logische Überlegung, dass bei solch hellem Wetter die minimale Verschlusszeit notwendig war, der Hintergrund musste also korrekt belichtet sein, das war er etwa bei Blende 8-9. Diese Blenden schafft ein Blitz selbst durch einen Schirm noch relativ tadellos. Natürlich hätte ich die Blende noch weiter schließen können, um eine noch dramatischere Stimmung zu erreichen. Doch hier war ein Kompromiss aus Leistung und Ladezeit notwendig. Bei 1/2 Leistung war die Ladezeit gerade noch erträglich mit ca 1-2 Sekunden.  Denn Kinder sind schnell und gute Gesichtsausdrücke verflüchtigen sich in Sekundenbruchteilen, nur zu schade wenn hier der Blitz gerade lädt.

Die Vorgehensweise: Im Modus M die gewählte Verschlusszeit einstellen, so lange die Blende anpassen, bis das Ergebnis überzeugend wirkt. Wer bereits etwas Erfahrung in der Blitzlichtfotografie hat und besonders als Strobist hat damit keine wirklichen Probleme.

Hier könnt ihr noch  zwei der fertigen Fotos betrachten. Natürlich versteht sich, dass die Identität der Kinder gewahrt werden muss.

Viel Spaß beim selber ausprobieren wünscht das goprophoto-Team!


Kameras bequem vergleichen…

6. Mai 2010

Vor lauter Modellen den Überblick verloren? Kameras zu vergleichen ist manchmal verwirrend und die Kamerahersteller ermöglichen nicht immer einen wirklich transparenten Überblick über die einzelnen Möglichkeiten der Maeramodelle.

Dazu hat Snapsort eine tolle Lösung gefunden. Eindach den Namen der Kamera eingeben, das zu vegleichende Modell auswählen und schon hat man eine tolle Übersicht!

Übrigens bilden die Snapsort Listen die Grundlage für die Kameravergleiche dieser Seite.

hier geht es zu Snapsort.com

PS: Christopher Reid, Mitbegründer von Snapsort hat mich kontaktiert und verrraten, dass eine große Überarbeitung vor sich geht und das neue Snapsort in ein paar Wochen noch bessere und bequemere Suchen erlauben wird. Chris Reis meint dazu: “we’ve been working for the last 4 months on it – it’s going to be awesome.”

Beliebte Suchanfragen sind:

Canon EOS 550D gegen 500D

Nikon D5000 gegen D90

Nikon D5000 gegen Canon EOS 550D


Objektive komfortabel vergleichen

25. April 2010

Viele Objektivvergleiche sind trockene Zahlenwüsten. Die englischssprachige Seite dpreview bietet einen unvergleichlichen Komfort.

Über eine interaktive Grafik kann die Brennweite verglichen werden, das Diagramm zeigt die Auflösung von den Kanten bis zur Mitte. Dazu können verschiedene Blenden ausgewählt werden. Über den Button Compare rechts oben, können zwei Objektive miteinander verglichen werden.

Über die Grafik rechts kann die Auflösung verglichen werden, die gestrichelte “Nyquist” Frequenz gibt dabei die Maximalauflösung des Sensors an.

Eine kleine Zusammenstellung von interessanten Objektiven:

18-55 mm Kitobjektive von Canon und Nikon im Vergleich

18-55 mm Kitobjektiv von Sony

18-55 mm Kitobjektiv von Pentax

50mm von Canon: 1,4 und 1,8 II im Vergleich

Sigma 18-250mm 3,5-6,3

Sigma 10-20mm 4-5,6

Tamron AF 18-2703,5-6,3

Megazoom Sigma 18-250 gegen Tamron 18-270 im Vergleich


Test: Manfrotto Lite Tite 026 Schirmneiger – das Geld wert?

23. April 2010

Ein Schirmneiger besteht unten aus einem 3/8″ Gewinde, einem Gelenk mit Loch und einem 1/4″ Gewinde oder Blitzschu am oberen Ende.

Schirmneiger lassen sich auf ein Leuchtenstativ aufschrauben und ermöglichen die Befestigung eins Reflex- oder Durchlichtschirms. Im Set mit einem Durlichtschirm gibt es Schirmneiger bereits ab 12€ bei Ebay. Nicht so das Manfrotto Produkt. Der Unterschied ist der, dass der Manfrotto Neiger nicht aus Kunststoff beseht sondern jedes einzelne Stück aus Metallguss gefertigt ist. Das hat seinen Preis, der Schirmneiger kostet etwa 30€, jedoch nur wenn man lange genug nach einem günstigen Onlineshop sucht.

Der Manfrotto fühlt sich super solide an, wirklich alles an diesem Schirmneiger ist aus Metall gefertigt, die Bolzen sind drehbar, womit sich das untere Ende sowohl auf einem 3/4″ und einem 1/4″ Gewindezapfen befestigen lässt. Der große Dreher steilich dienst dazu den Neigungswinkel zu verstellen. Dabei lässt sich der Dreher durch herausziehen auch verstellen ohne den Schirm wieder neigen zu müssen.

Ein Produkt, das sicherlich ewig hält! Volle 5Sterne***** und wirklich sein Geld wert!

Hier sieht man den Manfrotto Lite Tite 026 auf einem Lampenstativ, darauf der Funkauslöser Yongnuo RF-602 und der Canon Speedlite 430EX. Der Blitz ist senkrecht auf einen Silber-Reflexschirm gerichtet und sorgt so für die Ausleuchtung des Fotos.


Test: Billigschirm aus China – der Yongnuo Durchlichtschirm als Alternative?

21. April 2010

Ein Durchlichtschirm ist von der Blidwirkung ähnlich einer Softbox, das Licht wird allerdings noch stärker gestreut und wirkt noch etwas weicher. Der Schirm streut das Licht aber auch sehr weit.  Schirme haben aber einen großen Vorteil:  Sie sind schnell zusammengelegt und wieder abgebaut, dadurch aber sehr transportabel.

Ein normaler Schirm kostet zwischen 20-30 Euro, je nach Größe. Nahmhafte Hersteller wie Lastolite bieten auch All-in-One Schirme an, dieser ist eine Kombination aus Durchlicht, Silber-Reflektor und weißem Reflektorschirm.

Der chinesische Hersteller Yongnuo, welcher aus Blitze und Funkauslöser anbietet und dessen Produkte (außer dem Schirmhalter) als Shootingsstars der Strobisten Szene gelten, bietet einen Schirm zum Kampfpreis von 5€ inkl. Lieferung an. Da bei deisem Preis nicht viel verloren ist, habe ich ihn aus reiner Neugierde bestellt.Der Schirm hat einen Durchmesser von 83cm, der Lichtverlust wird mit 50%, also eigentlich einer Blende, angegeben.

Die Lieferung

…war nicht gerade ordentlich, ohne Karton eingewickelt in einen gelben Plastiksack getütet. Aber immerhin, der Schirm war heil.

Nun konnte also der Test schon beginnen. Auf das Lampenstativ wurde der Manfrotto MA 026 “Lite Tite” Schirmneiger geschraubt und der Schirm wurde in den Garten gestellt um Probeshootings zu machen. Leider kam es nicht dazu. Bereits der erste kleine, zarteste, Windhauch schmiss die Konstellation um. Dabei fiel zum glück der Blitz nicht auf den harten Boden. Der Schirm hatte jedoch weniger Glück und brach vorne, wo der Schlitten den Schirm aufspannt. Schon war der Schirm kaputt. Bei genauerer Betrachtung wurde klar, dass der Schaft des Schirmes die gravierendste Schwachstelle war. Auch an der Stelle, an der der Schirm mit einem Schrauben im Schirmhalter befestigt wurde, war eine größere Delle erkennbar.

Problematisch war, dass das dünne Rohr aus viel zu dünnem Material bestand. Um trotzdem Bilder mit einem Durchlichtschirm machen zu können, wurde der Schirm notdürftig repariert.

ein kaputter Schirm ojeh, auch das Bild ist wohl kaputt...oder einfach neu laden

Das Ergebnis sah etwas notdürftig aus.Der abgebrochene Strunk des Schirmes wurde mit Gaffa-Band auf einen etwas dünneren Metallstab befestigt. Mit Wäschklammern wurde das Zurückrutschen verhindert.

Fazit: Wer billig kauft, kauft teuer. Dieser Spruch hat sich wiedereinmal bewahrheitet. Zwar versteht sich eigentlich von selbst, dass ein Leuchtenstativ beim Outdooreinsatz befestigt werden sollte, aber wenn ein Schirm mal fällt, dann sollte er nicht gleich kaputt gehen. Dieser Schirm ist wirklich nicht zu empfehlen! Nebenbei: Der Manfrotto Schirmnieger “Lite Tite” machte eine ausergewöhnlich gute Figur! Mehr dazu gibt es bald in einem eigenen Test!


Richtig Scharfe Fotos – Teil 2 – digital Nachschärfen

11. April 2010

Das Magische Dreieck der Fotografie: Belichtung – Komposition – Schärfe. In diesem Tutorial geht es darum, die Richtige Schärfe zu finden, die richtige Schärfe bedeutet mehr Auflösung, mehr Informationen im Bild. Im ersten Teil dieser Reihe ging es darum aus der Kamera die richtige Schärfe zu erlangen. In diesem Teil geht es darum, dem Bild mit der richtigen digitalen Nachschärfung den letzten Schliff zu geben. Das verwendete Programm ist Adobe Photoshop.

Unscharf maskieren:

Erster  Schritt bei allen Nachbearbeitungen: Die Ebene mit dem Originalfoto wird kopiert.  Anschließend wird unter Filter/Scharfzeichnungsfilter/Unscharf maskieren… der USM Filter aufgerufen. Dieser Filter bietet eine der besten gratis Lösung in Photoshop. Über die drei Regler wird die Auswirkung auf das Bild verändert. Stärke stellt ein wie stark der eingestellte Effekt angewandt werden soll. Radius gibt an wie großräumig der Schärfungseffekt angewandt werden soll. Über Schwellenwert kann geregelt werden, welche Bereiche des Bildes angesprochen werden. Bei 0 wird jeder Bereich nachgeschärft, bei einem erhöhten Wert wird zB die Haut nicht nachgeschärft.

Für unterschiedliche Motive können unterschiedliche Kombinationen förderlich sein. Beispiele:

Portraits – Stärke: 50-70% Radius: 1,5-2 SW: 3

Architektur – Stärke: 100% Radius: 2-4 SW: 3-4

Landschaft - Stärke: 120% Radius: 1 SW: 2-4

Makro - Stärke: 150% Radius: 0,5-1 SW: 7-10

generell gilt: Weniger Auflösung – Weniger Radius und je feiner das Motiv desto weniger Radius, notfalls mehr Stärke.

Wer mit Farbrauschen im Bild zu kämpfen hat geht auf Bild/Modus/LAB-Farben und geht unter der Ebenenansicht auf Kanäle und zeichnet nur den Kanal Helligkeit mit dem USM Filter scharf.

ein gut angewandter Unscharf maskieren sieht bei einem Portrait sehr vorteilhaft aus. Zusätzlich wurde die Iris mit dem Abwedeln / Nachbelichter Werkzeug noch hervorgehoben.

Hochpassfilter:

Das Bild kopieren, dann noch eine Kopie erstellen. Unter Filter/Sonstige Filter/Hochpass findet sich der Hochpass Filter. Mit dem gewählten Radius werden die Konturen hervorgehoben, bei kleinem Radius ist die Umrandung noch sichtbar, bei größerem Radius vermischen sich die Konturen mit dem Umfeldgrau. Hier gilt es denn richtigen Radius zu finden. Empfehlenswert ist ein Radius von 9-11 Pixeln. Die Ebene mit dem grauen Hochpassfilter wird nun mit der darunterliegenden normalen Ebene im Modus Hartes Licht, Weiches Licht oder Strahlendes Licht verrechnet. Je nach Motiv wirken unterschiedliche Methoden besser.

Viel Spaß mit den scharfen Fotos wünscht das goprophoto-Team!


Richtig Scharfe Fotos – Teil 1 – Richtig scharfstellen

10. April 2010

Das Magische Dreieck der Fotografie: Belichtung – Komposition – Schärfe. In diesem Tutorial geht es darum, die Richtige Schärfe zu finden, die richtige Schärfe bedeutet mehr Auflösung, mehr Informationen im Bild. Die Schärfe macht nicht nur der Autofokus, auch die Optik trägt dazu bei. Vor allem jedoch gibt der Fotograf der Schärfe den letzen Schliff. Um die Technik dazu geht es in diesem Beitrag. Über die optimale Schärfe am Computer und für die Ausgabe geht es im Teil 2 – digitale Schärfe!

Jetzt aber zur optimalen Schärfe bereits aus der Kamera. Ein nicht unscharfes Foto ist scharf aber was ist jetzt scharf und was unscharf. Es gibt mehrere Arten von Unschärfe, aber keine Wirkliche Definition von Schärfe. Schärfe ist eigentlich nicht existent, aber das Menschliche Auge erachtet jeden Punkt der größer als 0,06mm ist als scharf (aus 50cm Betrachtungsabstand). So gesehen gibt es keine Schärfe nur möglichst wenig Unschärfe. Wie stelle ich das bloß an?

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Krolop Gerst Sunbouncing Trainings DVD

9. April 2010

Das sicherlich vielen bekannte Fotografen-Duo Martin Krolop und Marc Gerst haben eine Trainings-DVD heruasgebracht, die das Thema Sunbouncing behandelt. Meines Wissens wurde das Thema (in Deutsch) bislang noch nie wirklich in dem Ausmaß behandelt. Außerdem auf der DVD: RAW Dateien und JPEGs um bei der nachbearbeitung mitmachen zu können.
Mehr Infos zur limitierten Auflage findet ihr unter:
http://www.krolop-gerst.com/blog/video-tutorial/dvd-training-lets-bounce-limited-edition/


Blitz – Systemblitze von Canon Nikon und Fremdherstellern im Vergleich – die große Kaufberatung

5. April 2010

Ein Blitz, tausend Möglichkeiten. Wer einen Blitz besitzt kann aufregende, interessante und tolle Fotos machen. Günstig sind Systemblitzgeräte allerdings nicht, darum bieten auch Fremdhersteller günstigere Alternativen an.

Wichtige Kennzahlen sind:

Leistung: Diese wird mit der LEitzahl angegeben.  Dabei wird gerne geschummelt. Denn nur bei einheitlicher Reflektorstellung und gleichen ISO Werten können die Blitze miteinander verglichen werden. So gibt beispielsweise Canon für den 430EX II eine LZ von 43 an, dies erreicht er allerdings nur bei einer Reflektorstellung von 105mm. Nikon gibt für den SB-600 eine LZ von 30 an, diese erreicht der SB-600 allerdings bereits bei 35mm. Beide Blitze schaffen, bei einheitlicher Reflektorstellung von 35mm eine Leitzahl von etwa 30.

Kompatibilität: Die Kamerahersteller benutzen proprietäre Kommunikationsprotokolle zwischen Kamera und Blitz. Das heißt, die perfekte Belichtung ist meist nur mit Originalbliten erreichbar. Bei Canon heißt diese Sprache E-TTL II bei Nikon iTTl. Die gehobenen Fremdhersteller schaffen es jedoch, diese Protokolle auszulesen und ihren Blitzen beizubringen. Von Kamera zu Kamera werden jedoch unterschiedliche Artikel beigefügt um Blitze von Fremdherstellern auszuschließen. Sigma-Blitze müssen vom Support an dei neue Kamera angepasst werden, manche Metz-Blitze und der Nissin Di866 können per USB-Anschluss auf die neue Firmware aktualisiert werden.

Qualität: Ein guter Blitz, wird oft älter als die Kamera. Wichtig dabei ist ein solider Blitzfuß und ein solides Gehäuse.Praktisch: Ein Klick-verschluss am Blitzfuß. Über eine Wippe kann der Blitzfuß an der Kamera befestigt werden, das lästige Schrauben entfällt somit.

Solide Blichtung: Die wichtigste EIgenschaft ist eine richtige Belichtung über TTL. Zu viel oder zu wenig Licht machen die Bilder qulitativ schlechter und vermiesen die Freude am neu erstandenen Blitz.

Kabellose Auslösung: Ein kabelloser Blitz kann das Bild besonders interessant gestalten. Wer sich nicht mit der Lichtführung auseinandersetzen will, braucht sicherlich keinen kabellosen Blitz. Der kabellosen Auslösung stehen einige technische Hindernisse im Weg. Die gehobenen Systemblitze der Kamerahersteller, also Speedlite 430EX II und Nikon SB-600, sind beide als Slave-Blitze verwendbar. Zu unterscheiden sind Slave und Master BLitze. Slaves lösen aus wenn sie von einem Master Blitz das Signal dazu bekommen. Slaves können einfach auslösen, oder über die “Blitzssprache TLL” die Leistung austomatisch anpassen.

Strobisten Extras: Für Strobisten unerlässlich sind die Auslösung per Mittenkontakt. Diese eigentlich logische Ausstattung ist in letzter Zeit nicht immer vorhanden. Zwar ist hier ein Mittenkontakt vorhanden, denn über diesen bekommt jeder Blitz das Signal auszulösen. Doch einige intelligente Firmware Versionen in verschiedenen Blitze (speziell Nission Di466 und Di622, neuerdings wurde diese Sperre behoben) verhinderten eine Auslösung wenn der Blitz nicht auf einer Kamera saß.Des weiteren sind eine manuelle Einstellung der Blitzleistung sehr wichtig.

Die Bewertung: Gehäuse gibt die Gehäusequalität und die Verarbeitung wieder. Qualität gibt die Kompatibilität und die Qualität der Belichtugn wieder. Kabellos bewertet die Funktion als Strobsiten BLitz und den kabellosen Modus.

Der Vergleich

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Kinder fotografieren. – Fotoshooting im Kindergarten

31. März 2010

Kinder zählen wohl zu den tollsten Fotomotiven. Die Ausdruckskraft eines Kindes, die leuchtenden Augen, das natürliche Lächeln, diese Mischung bildet eine unglaublich anziehende Wirkung. Zugleich stellen Kinderfotos auch eine große Heruasforderung dar. Kinder sind oft unberechenbar, werden vom Fotografen oft überfordert oder geraten unter zu hohen Druck. Wer Fotos von Kinder machen möchte sollte ein paar Grundregeln beachten.

Kommunikation:Das Kind sollte wissen, dass es jetzt fotografiert wird, je nach Alter können Sie auch Posings besprechen. Aber bitte nicht vergessen: Es bleiben Kinder und sind keine Models im Kompaktmaß.

Augenhöhe: Fotos von oben herab geschossen wirken hochnäßig und unnatürlich, fotografieren Sie Kinder auf Augenhöhe.

Stress und Langeweile: Als Fotograf sollten Sie schnell arbeiten und zügig die gewünschten Bilder machen. Dabei das Kind aber nicht unter Druck setzen. Das Kind dabei zu stressen und 10 Anweisungen hintereinander zu geben “dreh den Kopf noch ein Stück, noch ein Stück, passt, zur Seite über die Schulter, nach oben, zu mir, in die Sonne, Augen offen lasssen…” passen nicht, lieber eine Anweisung pro Foto wie etwa: “Dreh bitte den Kopf Richtung gelbem Auto.” Arbeiten Sie allerdings zu langsam oder kommen mit dem Aufbau der Blitzanlage (falls verwendet) nicht klar, dann wird den Kindern schnell alngweilig und vorbei mit der Stimmung.

Kein Druck: Wenn die Kinder noch kleiner sind kann es helfen sie einfach beim spielen mit ihren Lieblingsspielsachen zu fotografieren, das hilft den Druck abzubauen. Dabei könen diese gerne auch vergessen, dass ein Fotograf dabei anwesend ist.

High-Key: Harte Schatten und wenig Licht vertragen Kinderbilder eher nicht. Besser ist großflächig mit weichem Licht zu arbeiten und eine liechte Überbelichtung zu erzielen. Bei einem Blitzsetup kann ein großer Diffusor oder mehrere Schirme die für eine gleichmäßige Ausleuchtung sorgen helfen. Gleichzeitig hilft es, wenn das Licht gleichmßig verteilt wird, schnell zu arbeiten, da die Lichter nicht jedesmal neu ausgerichtet werden müssen.

Anschließend könnt ihr bei einem Shooting im Kindergarten über die Schultern schauen.

Das Shooting im Kindergarten – Gib den Gremlins Zunder!

Von einer Kindergärtnerin für die ich bereits ein Portrait fotografiert habe bekam ich den Auftrag ein Foto für ein Plakat zu knipsen. Zielsetzung war es, die Kindergartenkinder möglichst unkonventionell in Szene zu setzen. Das Foto sollte also kein normales Gruppenbild werden, sondern etwas Kick und Lebendigkeit haben. Um es gleich vorweg zu nehmen: Mit den Ergebnissen bin ich zwar zufrieden, perfekt wurde es allerdings leider nicht.

Eine der Schwierigkeiten war, dass sehr Wenig Platz und auch kaum Licht vorhanden war. Zum Zeitpunkt der Bildentstehung war ständig Regen am Himmel und eine Außenaufnahme schied aus. Der Turnsaal, der einzige Ort für eine große Kinderaufnahme konnte außerdem nur zu bestimmten Zeiten betreten werden.

Die Vorbereitungen: Mir war also klar, dass das Bild ein Eyecatscher werden sollte. Dazu war es mir wichtig, eine besonders ansprechende Form zu erhalten. Die Idee war es die Kinder mit dem Kopf zur Mitte auf ein weißes Tuch zu legen und den Blick so in die Mitte des Kreises zu lenken. Von dort würde er auf diabloische Wiese den dutzenden Kinderaugen nichtmehr entsagen könne und für ewig in der Verdammnis der Kinderaugensirenen …. erm genau…außerdem war wenig Licht im Kindergarten, also musste ich mich auf Blitzlicht verlassen. Diese fand ich in Form eines Elinchrom Impact Blitzes, ein etwas älteres Modell. Ausgelöst wurde es mit dem optischen Sensor, dieser wurde vom Kompaktblitz (Canon Speedlite) ausgelöst, dieser war im Modus Manuell (M) und auf volle Leistung gedreht.

Das Shooting: Am Shootingtag stellte sich heraus, dass das weiße Tuch viel zu klein und für das Foto ungeeignet war. Deshalb musste ein Schwungtuch, leuchtend in allen Regenbogenfarben, herhalten. Das Blitzsetup war also folgendes.

Die Blitze waren leistungsmäßig aufeinander abgestimmt, wodruch die Kontraste der Schatten weniger hart ausfallen. Das Problem, welches bei einer dermaßen goßen Fläche die es auszulechten ilt entsteht ist folgendes: Je weiter entfernt ein Schirm oder eine Softbox vom Motiv ist, desto weiter muss das Licht geworfen werden. Dabei geht zum einen viel Licht verloren, zum andern wird dadurch das Blitzlich härter und die Schatten extremer. Dieser Effekt wurde in Photoshop noch etwas abgemildert. Eine Alternative Aufbaumöglichkeit wäre gewesen, mit dem Studioblitz gegen einen Weiße Wand zu blitzen um so eine möglichst große Diffusion zu erreichen, den Kompaktblitz hätte man zusätzlich durch einen Diffusorschirm/große Softbox schicken können um weichere Schatten zu erzeugen. Die Verschlusszeit von 1/125 verwendte ich um das Licht der Neonröhren abzuschwächen, diese hätten sonst einen Farbstich erzeugt.

Mit diesem Blitzsetup wurden zwei unterschiedliche Bildideen realisiert. Zum einen der bereits erwähnte Kreis.

Außerdem wurde noch eine andere Idee entworfen. Frei nach dem Motto “Zeig mir dein Spielzeug” wurden die Kinder auf großen Schaumstoff Spielsteinen platziert und von der bereits verwendeten Leiter herab fotografiert um diese Stimmung zu erzeugen, welche stolze Kinder haben, wenn sie mit ihrem Spielzeug herumtollen können.

Viel Spaß beim selber ausprobieren.

PS: Aus rechtlichen Gründen wurde die Persönlichkeit der Kinder unkenntlich gemacht um eine wiedererkennung auszuschließen.


Kameravergleich: Nikon D300s vs. Canon EOS 7D

28. März 2010

Vor zwei Jahren hätte der Test noch gelautet Canon EOS 40D oder 50D gegen die D300, in beiden fällen hätte wohl klar die Nikon D300 das Siegertreppchen erklommen. Doch dann, mit großem Pomp und viel Marketing brachte Canon die neue SLR 7D auf den Markt. Vollgestopft mit technischen Innovationen und einem wahnsinnig hochauflösenden 18 Megapixel CMOS Sensor. Bereits erste test sprachen von einer tolen Kamera, einem überarbeiteten Belichtungsmessystem, dem iFCL, auch der Autofokus profitiert davon. Wer also macht das rennen?

Zuerst die Übersicht. (Übersicht supported by Snapsort.com)

Gegensätze

Canon 7D

Nikon D300S

Filmfunktion HD (1080p/30fps) vs HD (720p/24fps) Die Canon filmt in FullHD, eindeutig die überlegene Filmfunk.
Card Slots CF vs CF, SD Die Nikon unterstütz zusätzlich SD Karten
max. ISO 12,800 ISO vs 6,400 ISO Canon ist besser als Reportagekamera
Megapixel 18.0
vs 12.3
30% höhere Auflösung an der Canon
Autofokus 19 Kreuzsensoren vs 51 Sensoren (15 Kreuz)
Hier leigt der Vorteil bei der Nikon (auch wegen dem Arbeitsbereich von -1LW bis +19LW im Gegensatz zu -0,5LW bis 18LW)

Gemeinsamkeiten

Canon 7D

Nikon D300S

LCD Display 3.0″, 920k
vs 3.0″, 920k
Sehr ähnliche, tolle Monitore
Format APS-C (1.6 crop) vs APS-C (1,5 crop)
Gehäuseblitz Ja vs Ja
Beide Kameras haben eingebaute Blitze und können Systemblitze zünden
Erscheindatum Sep 1, 2009 vs Jul 30, 2009 Die Canon ist unwesentlich jünger
Größe 148 x 111 x 74 mm vs 147 x 114 x 74 mm
Preis €1.290 vs € 1.260
Unentschieden
Sensorart CMOS vs CMOS

Würde rein nach Punkten gewertet, würde die Canon klar gewinnen. Die 7D ist eindeutig die technisch weiter aufgewertete Kamera, das Konzept ist klar darauf ausgelegt die D300(s) zu schlagen. Klar, denn in diesem Sektor war jahrelang Nikon führend und Canon konnte mit der 50D keine ebenbürtige Kamera auf den Markt bringen. Die 50D liegt nun eher weiter unten im Produktfeld und macht der D90 Konkurrenz, vor allem auch preislich.

Was beide Kameras, D300 und 7D gemeinsam haben, ist die Ausrichtung am Ambitionierten Amateur und als Zweitkamera für den Profi. Dafür bringen beide Modelle eine umfassende Wetterbeständigkeit mit, die durch aufwändige Dichtungen am Gehäuse realisiert werden. Das Magnesiumgehäuse ist bei beiden Modellen Serienmäßig und schlägt sich klar im Preis nieder, trozt Preisverfal kosten die Kameras aktuell gut 400€ mehr als für ein kleineres Modell (D90/50D).

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