29. Dezember 2011
Was wären die Basic-Objektive die jeder in der Fototasche haben sollte?
Nunja, abhängig vom Geld und vom Einsatzzweck gibt es viele Vorschläge. Für Portraits würde ich vorschlagen, ein Weitwinkel so um die 14-16mm, ein Standardzoom wie das 24-70 oder 24-105mm, etwas mit großer Blendenöffnung also ein 50mm 1.2 1.4, und dann gibt es da noch das superscharfe 70-200 2.8.
Und genau in diesem Segment haben Sigma und Canon vor etwa einem Jahr ihre bewährten Modelle nachgerüstet.
Canon hat sein 70-200 f2.8 IS um die Version II erweitert (Canon EF 2,8/70-200 mm L IS II USM). Die Vorteile sind klar, sichtbar bessere Auflösung bei der Offenblende, besserer Bildstabilisator, und EUR 1800,- in Canons Kassa. Nicht unbedingt ein Begtrag den jeder Fotograf aufbringen kann oder will.Genau da kommen wiedermal die Fremdhersteller ins Spiel. Sigma kam nach Canon mit ihrer erneuerten Version des 70-200 f2.8 heraus (Sigma 2,8/70-200 mm EX DG OS HSM), die Zusätze OS HSM verraten, dass zum Ultraschallmotor (HSM) der schon in der alten Version enthalten war ein optischer Bildstabilisator gekommen ist (OS). Jeah, und natürlich spart man gut EUR 600,- mit deisem Objektiv um EUR 1200,- war zwar nicht günstig ist aber doch um einiges günstiger. Besonders wenn man die gleiche Leistung dafür erhält.
Von der Verarbeitung ist das Canon einfach nur Top. Es ist dermaßen hochwertig, dass man im Falle eines Falles einen Räuber erschlagen kann oder sich ein Fertigteilhaus zusammenzimmern kann (alles aber nur auf eigene Gefahr, das ist eine kleien journalistische Übertreibung).
Sigma hat im Vergleich sein Objektiv auch noch um einiges robuster zusammengebaut als der Vorgänger. Die Verarbeitung wirkt robuster und die Oberfläche fühlt sich besser an als am Vorgänger. Wobei mehr Kunststoff verbaut ist als beim Mitbewerber, es ist daher vermutlich nicht gerade erste Wahl für Profis.
Doch wie sieht’s mit der Bildqualität der Objektive aus?
Das Canon: Bietet bereits bei Offenblende recht solide Aufkösungswerte, abgeblendet wurde es richtig scharf. Chromatische Abberrationen sind kaum sichtbar, die Vignettierung hielt sich angenehm im Hintergrund. Eine Testübersicht gibt es hier.
Das Sigma: tja, jetzt wird es spannend. Kann es für weniger Geld genauso gut aufkösen? Leider werden wir hier enttäuscht. Es ist nicht übel und erreicht gute werte, doch sind diese geringer als beim Canon, die Chromatischen Aberrationen waren gering, Vignettierung war teilweise sichtbar, lassen sich aber einfach korrigierne, wenn auch nicht so einfach wie direkt in der Kamera wie dies bei Canon der Fall ist, da wir allerdings doch alle brav mit RAW fotografieren erübrigt sich das. Ein Testbericht kann hier abgerufen werden.
Wer den Unterschied auch in Bildern sehen möchte kann sich bei flickr Testbilder (von DigitalRev TV gemacht) ansehen. Ein super Vergleichsbild ist das eines Hochauses, vom Canon und vom Sigma aufgenommen. Hier wird der reale Unterschied zwischen diesen Linsen sichtbar.
Fazit: Ist das Mehr an Auflösung den Aufpreis von Sechshundert Euro wirklich wert? Für mich heißt es ja, denn man bekommt dafür eine Linse die um das entscheidende Qäntchen mehr Aufläsung hat, was für die Zukunft der immer höher Auflösenden Kameras bedeutet, stets gut gerüstet zu sein. Der Bildstabilisator ist ebenfalls spitzenklasse und eine super zusammenarbeit mit Canon Kameras immer gewährleistet. Man sollte es anders angehen. Ist ein Objektiv welches immerhin EUR 1200,- kostet wirklich dieses Geld wert, wenn man nur um 1/3 Mehrpreis ein einmaliges Spitzenobjektiv erhält? Wenn man das Geld für das Canon nicht aufbringt, sollte man vielleicht eher zum ausgezeichneten 70-200 f4 IS von Canon greifen und lieber auf die eine Blende verzichten.
Kommentar schreiben » |
Basics Fotografie, Test | Mit Tag(s) versehen: 200, 70, 70-200, Auflösung, bessser, Bilder, Canon, comparison, HSM, II, IS, L, OS, pictures, qualität, Resolution, Review, Sigma, Test, usm, Vergleich |
Permalink
Verfasst von renezeros
17. November 2011
Das Studium zieht sich in die Länge und der Blog verweist leider etwas, genauso viel wie ich zum fotografieren komme.
Aber es gitb ja auch noch andere Blogs die sich mit dem Thema Fotografie und auch Blitzen àla Strobist beschäftigen. Ich habe mal eine kleine Übersicht zusammengestellt.
Rumors Seiten…
spekulationen, vermutungen, und Infos über neue Produkte, bevor etwas offiziell wird. Die Rumors Seiten sind erste Anlaufstelle, bevor neues Equipment gekauft wird – immer einen Blick wert

Für Canon

Für Nikon

Für Sony Alpha

Für Fotografie allgemein
Seiten über Strobist-Equipment…
auch hier gibt es Rumors über neues Strobist-Equiment, nur leider tröpfeln hier die Informationen nicht so flüssig wie bei den Foto-Equipment Seiten von oben, dafür spezialisiert sich diese Seite darauf, günstigeres Strobist-Equipment zu testen. Sehr interessant daher lightingrumours.com

außerdem gibt es eine informative Seite, die sich nur um Blitze dreht, günstige und teure Blitze testet, vergleicht und bis ins letzte Detail alle wichtigen Infos für strobisten herausssucht. Momentan noch ein kleiner Yongnuo Überhang. Speedlights.net
Fotografen…
Rob Galbraith, auch viel Equipment-Testing, dabei aber viel Erfahrungsberichte
Joe McNally, oldie but goldie, da braucht man nicht viel sagen
Krolop-Gerst, auf deutsch, erfahrene Fotografen, habe ich aber schonmal als besser empfunden, dennoch empfehlenswert
Kommentar schreiben » |
Basics Fotografie, Shooting miterleben |
Permalink
Verfasst von renezeros
3. September 2011
Produkte wirken oft langweilig wenn diese fotografiert werden, David Hobby von Strobist.com hat ein cooles Beispiel gepostet wie man es besser machen kann.
Das Rezept ist denkbar einfach.. ein cooler Untergrund und viel viel ungefilterte Streiflichter. Ohne Diffusion, geradeaus auf das ojekt gerichtet. Idealerweise hat man dazu 3 bis 4 Blitze zur Verfügung.
Ich habe das Setup mit 3 Blitzen mal nachgebaut und an einem Schuh (nein der ist nicht alt, sowas trage ich) ausprobiert. Den Orbis Ringflash den David Hobby benützt hat, habe ich weggelassen. Mangels Orbis und weil, da aufgrund der weißen Wände ohnehin genug reflektiertes Licht als Fill-Light gibt.
Das Setup:
2x Canon 430 EX II – M, 1/16, 50mm
1x Metz 58 Af-2 – M, 1/32, 35mm
ISO 100
f11

Click zum Vergrößern

Click zum Vergrößern
Kommentar schreiben » |
Strobist | Mit Tag(s) versehen: aspagus, Asparagus, Converse, david, Def, HD, Hi-Def, High, hobby, Schuh, Strobist |
Permalink
Verfasst von renezeros
17. August 2011
Jeder angehende Fotograf stolpert wohl mal über die Frage: Welche Blitzanlage soll ich mir kaufen. Im ersten Teil dieses Vergleiches geht es um die Blitzköpfe von bekannten Herstellern. Damit der Preis vergleichbar wird werden die Blitzköpfe mit einer Leistung von ca. 400 Ws verglichen.
*) Shoplink (unbezahlt)
ELINCHROM D-Lite 4 (AT/DE*)
Bietet für Einsteiger den D-Lite 2 und 4 it an, Version 2 mit 200 Ws und 4 mit 400 Ws. Die neuen Versionen mit der Bezeichnung “it” ist um einige Punkte aufgewertet. Das Highlight ist der integrierte Skyport Empfänger, zur Kabellosen Auslösung über Funk. Außerdem hat er nun einen zweiten Schirm-Schacht wodurch nun alle Schirme verwendet werden können. Der Kühler schaltet sich bein bedarf automatisch zu, der Überhitzungsschutz schützt die Elektronik. Die Einstellstufen lassen sich von 400-25 Ws, also um 5 Blenenstufen verstellen, das in 1/10tel Schritten.Die Wiederaufladezeit beträgt 1,2 sek bei voller Leistung. Die Abbrennzeit liegt bei 1/800 (t= 0,5) Elinchrom bietet schweizer Qualität zu einem ordentlichen Preis von € 270,- und hat nur 1,5 kg. Das klingt fair.
BOWENS Gemini 400 (DE&AT*)
Bietet ebenfalls ein Einsteigerblitzgerät an, den Gemini mit 400 Ws. Vertrieben wird Bowens mittlerweile von Calumet. Die verlangen dafür € 340,- also gut € 70,- mehr als etwa für einen elinchrom fällig werden. Die Leistungsdaten liegen dafür auch höher. So benötigt der Gemini nur 0,7 sek um wieder auf voller Leistung zu laufen, die Abbrennzeit bei t=0,5 beträgt 1/1000 ein kleiner aber merkbarer Unterschied bei Action-shots. Stufenlose Regulierbarkeit über 5 Blendenstufen und ein proportionales Einstellicht gehören zum Guten Ton. Mit einem Gewicht von 2,6 kg ist dieser Kopf etwas schwer. Das oft kopierte Bowens-Bajonett lässt viele alternative LIchtformer zu, damit könnte der höhere Anschaffungspreis wieder hereinkommen, wobei auch für Elinchrom viele Dritthersteller fertigen.
MULTIBLITZ Compactlite Plus G2 (AT*/DE – hier wird Manfrotto.de angegeben, auf der seite findet sich jedoch kein Multiblitz-Vertrieb)
Biete für Einsteiger nur 200 Ws, 400 gibt es garnicht und 500 Ws sind deutlich teurer um € 670,- verfügbar. Die Blitzdauer liegt bei 1/1000, 5 frei regelbare Blendenstufen. Proportionales Einstellicht gehört hier ebenso zum Guten Ton wie eine steckbare Bltizröhre auf die es sogar 2 Jahre Garantie gibt. Insgesamt ein modernes Blitzgerät auf der Höhe der Zeit zu einem etwas überzogenen Preis, mit zu wenig Leistung für meinen Geschmack. Dafür ist er überragend Leicht mit 0,9 kg.
CALUMET Genesis 400 und 300 B (AT&DE*)
Calumet hat noch sein eigenes Blitzprogramm im Angebot, das sich durch einen besonders günstigen Preis auszeichnet. Mit € 299,- ist der Genesis 400 in unserem Test eines der günstigeren Geräte (obwohl teurer als Elinchrom), der Genesis 300 B hat zwar nur 300 Ws ist aber sehr interessant da er mit optionaler Batterie (160€) auch Outdoor betrieben werden kann. Obwol Calumet auch Bowens vertreibt haben die Genesis Blitze einen Elinchrom Anschluss. Der Blitz lässt sich in 5 Blendenstufen regeln, und lädt sich in 1,5 sek wieder voll auf. Über Blitzdauer und Gewicht gibt es vom Hersteller keine Angaben. Ein interessantes Alternativ-Angebot.
WALIMEX VE-400 (AT/DE*)
Sie sind bekannt wie ein Bunter Hund und ebenso umstritten. Die Blitzgeräte von Foto-Walser. Fakt ist mit € 239,- (in Österreich) und 400 Ws sind diese neuen, kompakten Blitze eine verlockende Alternative zu den teureren Herstellern und die günstigsten geräte im Test. Die VE Serie ist neu und besonders klein und leicht, was den Transport vereinfacht. Die Leistungsdaten stehen denen der großen Marken nichts nach. Stufenlose Regulierung über 6 Blendenstufen, Blitzdauer von 1/800 bei voller Leistung, etwas langsamer Wiederaufladezeit von 2 sek bei voller Leistung. Mit 2,8 kg ist der kleine VE Blitz jedoch einer der schweren im Test. Und unumstritten ist der Blitz in Foren auch nicht, wie dies wohl alle günstigen Alternativen gemein haben.
VENDITUS baseline Studioblitz L-500A (AT&DE)
Venditus hat wiederum keinen 400 Ws Blitz, sondern gleich einen 500 Ws Blitz. Und das zum Preis von € 240,- der eindeutige Preissieger in diesem Test. Der Rest der Leistungsdaten gerät angesichts des Testfeldes leider etwas ins Hintertreffen. Blitzleuchtzeit von 1/700 ist nicht gerade die schnellste im Test. Die Wiederaufladezeit von 3 sek ist auch etwas zu lange.
FAZIT…
Für mich gewinnt der Elinchrom D-Lite 4 it weil er alles gut kann, mit Funkauslöser glänzt und zu einem sehr fairen Preis gehandelt wird. Denn schließlich würde ein vergleichbarer Funkauslöser bei den anderen Blitzen nochmals € 90,- kosten, oder zumindest ein zusätzlicher RF-602 € 12,- pro Blitz bedeuten.
Als Alternativen sind die Walimex VE und Venditus baseline Serie sicherlich sehr interessant.
Kommentar schreiben » |
Strobist, Test | Mit Tag(s) versehen: 0, 100, 1000, 1200, 1600, 200, 300, 400, 5, 500, 600, 800, =, B, Bowens, Calumet, Elinchrom, Multiblitz, Strobist, t, Venditus, w, walimex, watt, wattsekunden, Ws |
Permalink
Verfasst von renezeros
15. Juni 2011
In meiner fototasche ist zu wenig Platz…schuld daran ist meine Kamera Shopping Tour in letzer Zeit schuld…
Dazu gekommen sind…
- die Canon EOS 7D
- weil es besser ist das Canon 24-105 IS USM L 1:4
- ein zweiter 430 EX, diesmal in der Version II (nachdem mein Yongnuo Blitz nach 6 Monaten den Geist aufgegeben hat und ich ohnehin E-TTL Steuerung wollte)
- und ein OC-E3 E-TTL Kabel mit 9m um einen flexibleren Master zu haben sollte ich mal einen 580EX II bekommen oder einen Metz 58 AF-2 (das Kabel hilft jetzt aber auch schon, sollte nur ein Blitz von nöten sein)

Kommentar schreiben » |
Basics Fotografie, Strobist |
Permalink
Verfasst von renezeros
2. Februar 2011
Schnell eine Tasse Kaffee und dazu ein Doughnut! Fast genauso schnell ist dieser Aufbau für ein Prdouktfoto – 2 Blitze, etwas Papier und eine gute Idee – schon war das Bild fertig, noch bevor der Kaffee kalt wurde.
Ziel dieser Übung war es, ein cooles Produktfoto in kurzer Zeit mit den geringsten Ressourcen zu machen. Als Untergrund dient ein einfacher weißer Schreibtisch, die Beleuchtung übernahmen zwei Blitze.
Im Abstand von ca. 30 cm wurde der erste Blitz mit 1/2 Leistung so gegen ein Blatt Papier gerichtet, dass dieses ein schönes, weißes Licht zurück zum Objekt wirft. Dabei sollte das Licht außerdem ein Rim-Light auf den Doughnut werfen.
Der Hintergrund wird durch weiches Licht aufgehelt, dazu wurde ein weiterer Blitz auch in ca 30cm Abstand zum Objekt aufgerichtet, damit das licht von den Wänden reflektiert wird und so ein weiches, Fill-Light Produziert. Der Blitz lief auf 1/1 Leistung, hatte jedoch noch Reserven übrig, also stülpte ich einen Diffusor über ihn und richtete ihn so aus, dass er ein weiteres Rim Licht von hinten auf die Objekte wirft.
Das Setup

Das zusätzliche Blatt Papier vor dem linken Blitz dient dazu, das Licht vom Rechten zurück in die Kaffeetasse zu werfen und den Schatten aufzuhellen. Bei näherer Betrachtung hätte noch etwas Licht von Vorne nicht geschadet, jedoch wäre dann die dreidimensionalität des Doughnuts gefährdet gewesen.
Stats:
f 16
1/125 s
125 mm
ISO 400
Kommentar schreiben » |
Setup, Shooting miterleben, Strobist | Mit Tag(s) versehen: aufnahme, blitze, essen, food, fotografieren, kaffee, product, produkt, setup, Strobist, studio, tabletop |
Permalink
Verfasst von renezeros
14. Januar 2011
Cactus, sozusagen Erfinder des leistbaren Funktriggers, bringt nach den V2, V4 nun die bereits fünfte Version seiner berühmten Cactus Funktrigger heraus. Angekündigt sind diese für Jänner 2011. Einige Testberichte sprechen von einem viel stabileren Gehäuse, nun wird auf der Bandbreite von 2.4 Ghz gefunkt, das heißt die Verbindung sollte einerseits stabiler, verlässlicher und in Europa auch legal sein.
Der riesige Vorteil: Transceiver Funktion, also Sender und Empfänger gleichzeitig, wie dies auch von den Phottix Strato und natürlich den Pocket Wizzards praktiziert wird.
Nächster Vorteil: AAA Batterien, nichtmehr solche unbekannten Formate wie CR2 die kaum jemand zuhause herumliegen hat.
- EXCLUSIVE! Frequency Self-Tune (FST)
Der Cactus V5 stellt automatisch die nötige Frequenz ein
- NEW! Support for maximum sync speed
Cactus V5 soll endlich die volle Sync-Zeit der Kamera unterstützen, das heißt den Blitz so schnell auslösen, dass entweder 1/400 (bei Nikon D40) 1/250 bzw. 1/200 unterstütz wird, und nichtmehr solche Lösungen wie 1/160 nötig werden.
- NEW! Multi-channel triggering
- Solid Performance
Reichweite von bis zu 100m!
- Mulit-functional
Cactus V5 ist entweder Blitz oder Kamerafernauslöser
- Two hot shoe ports
Auf dem Transmitter kann zusätzlich ein Blitz montiert und betrieben werden. Allerdings nicht als “Pass-Through” Option, sondern nur über den Mittelkontakt ohne TTL.
- Blitzspannungen von bis zu 300V
Über den Preis ist noch nicht allzuviel bekannt, zwischen 50 und 70 $ sind möglich für ein Set aus 2 Transceivern.
weiterfürhrende Links:
http://www.flickr.com/groups/strobist/discuss/72157625637331217/
http://brianhurseyphotography.com/blog/?p=196

So sehen die neuen Cactus V5 aus! (Bild: Uhrheberrechte bei Gadgetinfinity)
Kommentar schreiben » |
Strobist | Mit Tag(s) versehen: auslösen, Cactus, falshtrigger, funkauslöser, günstig, gut, kommen, preis, Strobist, Test, trigger, V2, V4, V5, wann, Yongnuo |
Permalink
Verfasst von renezeros
29. Dezember 2010
Nettes Erlebnis. Habe gerade im Elektronikmarkt mitanhören
müssen wie eine besorgte Kundin beim Blitzkauf fragte welche
Batterien sie kaufen solle, da ein Verkäufer gemeint habe Akkus
würden sich nicht eignen, da diese zu schnell leer gingen.also das
ist mir ganz fremd, was wenn nicht Akkus? Mit guten Akkus hat man
Recharge Zeiten von etwa 2 sec je nach Blitz, Batterien brauchen
mehr als doppelt so lange und wenn man viel Blitzt sammeln sich
schnell viele leere Batterien an, eine kostenintensive und wenig zu
empfehlende Lösung.
Kommentar schreiben » |
Basics Fotografie | Mit Tag(s) versehen: akku, aufladen, Batterie, Blitz, eneloop, Flash, Strobist |
Permalink
Verfasst von renezeros
24. November 2010
Große Namen, 40D, 50D, diese Kameras sind schon seit ihrem bestehen wahre Legenden aus dem Hause Canon. Sie versprachen immer Profi Leistungen, im Profi Gehäuse zum (fast) Amateurpreis. Endlich bot sich die Gelegenheit die neue aus der XXD reihe zu testen und sie kritisch unter die Lupe nehmen zu können.
Look&Feel
Natürlich, auch beim Anfassen fällt sofort der Unterschied in der Gehäusequalität auf, das neue Plastik ist wärmer als der Magnesiumkörper der 40/50D und die Kamera fühlt sich nichtmehr so professionell an. Allerdings muss gesagt werden, selbst Einstiegsmodelle halten bereits sehr viel aus, wer die Kamera nicht auf den Boden wirft wird wohl kaum ein Magnesiumgehäuse benötigen, wer es trotzdem probiert wird wohl die Kamera (je nach Fallhöhe) trotzdem nicht wirklich zerstören. Trotzdem wird für Profis demnach eher die 7D im Fokus stehen. Angenehm ist das Beidenlayout, besonders für größere Finger. Auch wenn es eher für japanische Erwachsenenhände als für europäische gemacht zu sein scheint. Hie und dort 5mm mehr hätten nicht geschadet, wer von einer XXXD aufsteigt wird sich jedoch sehr freuen über das üppigere Platzangebot. Die Kamera erscheint allerdings auch kleiner als die 50D, was zB dazu fürht, dass mein kleiner Finger einfach unter der Kamera durchrutscht, schade, denn genau das stört auch bei den kleinen Einsteigerkameras. Abhilfe schafft ein Battteriegriff, kostet allerdings auch sein Geld.
Fokus&Handling
Die 60D bietet im Prinzip die selben 9 Autofokus Kreuzsensoren wie die Vorgängerinnen, aber bei der Geschwindigkeit hat sich einiges getan. Der Fokus sitzt innerhalb kürzester Zeit. Mit dem 17-85er Objektiv mit USM antrieb ging selbst die Fokussierung von Nah auf Fern unglaublich schnell, der Fokuspunkt sitzt egal ob im Weitwinkel oder Zoom innerhalb kürzester Zeit. Auch Finsternis macht die Kamera nicht sehr viel träger, dem Autofokus ist also allergrößter Respekt zu zollen. Ob der Fokus nun sitzt oder nicht lässt sich bei Amateurkameras nicht immer wirklich klar sagen, der Sucher erlaubt einfach keine genauen Rückschlüsse. Da bietet die 60D einen besonders großen klaren Sucher, er könnte zwar noch größer sein und 100% vom Bildfelst abdecken (leider nur 98%), damit lässt sich jedoch leben.Ganz besonders toll ist der enorm hochauflösende LCD, schwenkbar und gut gelöst, sodass der Schwenkmonitor auch bei Stativaufnahmen super verwendet werden kann.
Bildqualität
Egal welche ISO Stufe, die 60D liefert auch hier eine überzeugende Performance. Hatte Nikon in letzter Zeit bei der Rauschvermeidung die Nase vorne, so schafft es hier Canon beinahe gleichzuziehen. Aufnahmen bis ISO 800 sind ohne Bedenken, ISO 1600 immernoch gut und ISO 3200 Aufnahmen für Ausdrucke in kleinerer Größe immernoch tadellos verwendbar. Störend wirkt sich hier jedoch die aggressive Bildaufbereitung aus, bei zu hoch gewählter Schärfe entstehen leicht störende Artefakte, wird die Schärfe jedoch bei allen Bildstilen nach unten korrigiert, ist das Bild sehr neutral und Artefaktfrei. Auch bei der Detailauflösung und dem Kontrast der Bildpartien zeichnet die Kamera ein sehr gesptochen scharfes, klares Bild mit viel Information und extrem guten Abstufungen, das lässt auch die 50D vor Neid erblassen. Der Sensor der bereits in der 550D gute Ergebnisse liefert, entfaltet hier sein wahres Potenzial, gut vergleichbar mit der (immernoch etwas besseren) EOS 7D, die einen ganz ähnlichen Sensor verwendet. Selbst bei einem Vergleich mit dem aktuellen Nikon Sensor, dem aus der D7000, und Nikon war in letzter Zeit Canon überlegen, gewinnt die Canon hier den Vergleich.
Dieser Link, fhrt zum ausgiebigen Test von dpreview, direkt zu den Vergleichsbildern
http://dpreview.com/reviews/canoneos60d/page17.asp
Fazit
Dazu sollte noch gesagt werden, hier wird auf einem sehr hohen Niveau genörgelt, egal von welchem Hersteller, in dieser Preisklasse besitzen alle Marken fabelhaft ausgereifte und leistungsstarke Produkte. Auch die Vorgänger, Nikon D90 und Canon EOS 50D sind durchwegs Spitzengeräte, wer also gute Fotos macht, wird auch mit den preisgünstigeren Vorgängermodellen superbe Ergebnisse erzielen.
Nebenbei hierzu noch eine Anmerkung: Wie bereits bekannt ist, ist ja die Canon 60D mittlerweile mit einem integrierten Speedlite Commander ausgestattet, das heißt sie kann Canon Speedlite Blitze mit dem Gehäuseblitz zünden. Dazu möchte ich einen großen Vergleich starten, zwischen Canon und Nikon, ob nun das Gerücht wirklich stimmt, Nikon würde hier die genauere Belichtung bieten und bessere Ergebnisse liefern. Wir werden sehen…
Kommentar schreiben » |
Test | Mit Tag(s) versehen: 50D, 60, 60D, ansicht, beziehen, Bild, Bilder, Canon, D, daten, EOS, erfahrung, ergebnisse, extrem, gehäuse, getestet, gut, kaufen, kreativ, magnesium, nachfolger, Neu, Nikon, preis, qualität, Review, Super, Test, Vergleich, wie |
Permalink
Verfasst von renezeros
29. September 2010
Fototaschen sind groß, schwer und unhandlich. Trotzdem habe ich sie immer dabei wenn ich ein shooting mache. Manchmal aber, wenn es regnet etwa, möchte man sein empfindliches Equipment nicht auf den Boden stellen, oder man lässt die Fototasche aus Sicherheitsgründen im Auto. Was passiert aber wenn ein Akku leer wird, wenn die Batterein des Blitzes versagen, wenn der Speicherplatz leer wird? Zürücklaufen ins Auto, dem Model wird kalt und wenn das öfters passiert wirkt man mehr als unprofessionell. Darum ist es immer hilfreich ein Rettungstäschen griffbereit zu haben. Dieses sollte etwa so groß sein um in eine Jacken oder Hosentasche zu passen, so ist immer ersatz verfügbar.
Was sollte die Mindestausstattung enthalten?
1 Erstazakku für die Kamera
1 Pack Akkus für den Blitz/pro Blitz ein Pack Akkus
1 Speicherkarte, mindestens 2-4 GB
sonstige Batterien
1 Objektivputztuch

Auch bei Hochzeiten ist so ein Pack sehr nützlich, so muss nicht immer die ganze Ausrüstung griffbereit sein, ist aber sehr ratsam, denn treten in solch einer Situation Komplikationen zB mit der Kamera oder dem Objektiv auf, gehen oft wertvolle Erinnerungen verloren, die Ausrüstung im Auto ist zu weit weg und der Job im schlimmsten Fall unprofessionell erledigt.
Kommentar schreiben » |
Strobist, Basics Fotografie | Mit Tag(s) versehen: Shooting, Batterie, eneloop, akku, ersatz, sicherung, backup |
Permalink
Verfasst von renezeros
29. September 2010
Tausende Euro für eine neue Kamera? Nein! Einfach Lightroom aktualisieren. Das neue Adobe Flaggschiff bringt eine enorme verbesserung in Punkto Bildqualität.
Im ersten Bild ist die gesteigerte Detailfülle selbst bei hohen ISO Werten sichtbar, das Rauschen, in der alten Version von Lightroom wirkt noch um ein vielfaches zerstreuter und viel gröber. In der Version 3 des RAW-Konverters macht sich eine große Verbesserung sichtbar, das Rauschen wirkt viel eher wie “natürliches” Rauschen auf Analogfilmen. Die Detailfülle steigt stark an.
Selbst bei ISO 100 werden aus RAW Aufnahmen eine vielzahl Details herausgeholt. Strukturen sind viel besser sichtbar, die Zeichnung wird verbessert.
Auch die Rauschreduktion wurde wesentlich besser gelöst und hinterlässt viel weniger Spuren, gleichzeitig wurde überall die Bedienung verbessert und die Einstellungen sind genauer.
Zusätzlich erkennt Lightroom jetzt auch eine vielzahl Kameras und Objektive, die CAs werden automatisch entfernt.
Alternative zu Lightroom 3: DxO Optics, noch bessere Rauschunterdrückung bereits bei der Entwicklung. Die optische Korrektur funktioniert noch integrativer und besser, der RAW Konverter bietet jedoch weniger Einstellmöglichkeiten.
Kommentar schreiben » |
Basics Fotografie, Photoshop Tutoial, Test | Mit Tag(s) versehen: Adobe, Übersicht, Detaisl, entwicklung, funktionen, grau, Light, Lightroom, LR, Rausch, rauschen, Room, Test, vorteile |
Permalink
Verfasst von renezeros
27. September 2010
Die Nikon D90 war eine Revolution. Die erste Spiegelreflex-Kamera die Videos in HD aufzeichnen konnte. Schwer für solche eine Senstation einen Nachfolger zu bestellen. Die D7000 gibt sich Mühe dabei, sie kann alles was die D90 kann, nur eben besser. Die D7000 entwickelt sich sogar zum Klassenprimus und wildert so im Revier der D300s.
Magnesium muss es sein. Das dachten sich die Erfinder wohl, als sie der neuen Kamera diesen edlene Werkstoff als Schutz spendierten. Zwar sind nur Deckel und Rückwand daraus, aber das ist ja schon ein guter Anfang. Ebenfalls neu sind Dichtungen gegen Feuchtigkeit und Staub. Auch der Verschluss ist stabiler geworden, 150.000 Auslösungen soll er garantiert schaffen.Was überrascht: Der neue Sensor, Nikon wagt sich vor und gibt der neuen Kamera einen 16,2 Megapixel Sensor mit auf den Weg, ganze 6 Bilder pro Sekunde soll der liefern und Videos, ganz nebenbei, in Full-HD aufnehmen. Dazu spendierte Nikon der neuen Kamera sogar einen eigene Taste, wie dies Canon bereits bei der 60D und der 7D tat.
(c) Nikon
Den Rest des Beitrags lesen »
Kommentar schreiben » |
Test | Mit Tag(s) versehen: 50D, 60, 60D, 7000, 80, 90, ansicht, beziehen, Bilder, Canon, check, comparison, D, D300, D300s, D80, D90, daten, EOS, erfahrung, ergebnisse, kaufen, kreativ, magnesium, nachfolger, Neu, Nikon, preis, Test, Vergleich |
Permalink
Verfasst von renezeros
27. September 2010
Stolz war sie, stolz auf 6,3 Bilder pro Sekunde, auf 15 Megapixel und darauf ein vollwertiges Profimodell zu sein. Die Canon EOS 50D, und dann kam was kommen musste. Die 7D wurde gebohren, sie konnte alles noch besser und noch vieles mehr. Klar, die D300 war zu stark für die 50D geworden, der Preis auch bereits gefallen. Die EOS 60D, als Nachfolgemodell will sich nichtmehr mit der D300s oder der 7D matchen, sie geht ihren eigenen Weg, für ambitionierte Fotografen, günstigerer Einstieg aber ebenso perfekte Bedienung und Bildergebnisse.
Und sie sieht wunderschön aus, die 60D, runder, ergonomischer und auch kleiner, perfekt der Handform angepasst. Unter der Haube schlummert ein 18 Megapixel CMOS der nur allzugerne geweckt wird um mit 5,3 Bildern pro Sekunde loszulegen. Nicht so viel wie bei der 50D, aber kein schlechter Wert. Aber auch die Habe hat sich geändert, das Gehäuse ist, zum grßen Bedauern vieler, nun nichtmehr aus Magnesium sondern aus Kunststoff, hochwertigem Kunststoff, klarerweise, aber eben keine Alu-Magnesium Legierung mehr. Der Preis: gesunken auf etwas über 1.100€ (im Vergleich zur 50D mit ehemals 1.300€)
(c) Canon
die Pros…
Für die richtige Schärfe sorgen 9 Kreuzsensoren, leider die selben 9 wie bereits in der der 40D und 50D verwendet, ersten Tests zufolge sollen diese aber schneller ansprechen als je zuvor. Die ISO Standardeinstellung wurde auf 100-6400 erhöht, per Erweiterung sind sogar 12.800 möglich. Für die exakte Belichtung sorgt das neue iFCL System mit einem Dual Sensor auf 63 Zonen.
Auf der Rückseite befindet sich nun ein dreh und schwenkbarer Monitor. Der Gehäuseblitz ist nun ein volles Master Blitzgerät für Canon’s kabelloses E-TTL-II System.
Über die Bildqualität lässt sich leider noch nicht viel sagen, erste Testmodelle lassen noch auf sich warten. Die Daten sind jedoch vielversprechend. Der Sensor entstammt der 550D, zur Erinnerung, dieser ist nicht der aus der 7D. Der Tiefpassfilter, sehr wichtig um ein klares, sauberes und scharfes Bild zu erhalten, kommt jedoch aus der 7D. Eine spitzen Kombination also.
Den Rest des Beitrags lesen »
Kommentar schreiben » |
Test | Mit Tag(s) versehen: 50D, 60, 60D, ansicht, beziehen, Bilder, Canon, D, daten, EOS, erfahrung, ergebnisse, kaufen, kreativ, magnesium, nachfolger, Neu, Nikon, preis, Test, Vergleich |
Permalink
Verfasst von renezeros
31. August 2010
Manfrotto MA026 (hier der 026 im Test), die Königsklasse der Schirmneiger. Absolut stabil. Absolut massiv. Absolut unzerstörbar. Absolut teuer. Darum raten viele Forenmitglieder zum Calumet MF6830, angeblich ist dieser baugleich zum Manfrotto-Teil, kostet aber über ein Drittel weniger. Wir wissen’s genau…
Nach dem Auspacken fällt auf: Das Gerücht beide SChirmneiger wären baugleich, würden gar aus der selben Fabrik kommen stimmt nicht. Die Oberfläche des Calumet ist rauer und glänzt weniger, die Ecken sind etwas schärfer, die ganzen Ecken und kanten am Manfrotto sind etwas abgerundeter. Der silberne Feststellarm ist anders ausgeführt, glänzt stärker als am Manfrotto und das männliche 1/4″ Gewinde dreht sich runter bis zum Metall, beim Manfrotto hört es davor auf. Leider ist der untere Gewindestutzen am Calumet auf der Seite nicht eingekerbt, das heißt bei festen Drehungen kann sich der Schirmneiger am Stativ drehen.
Wer beide in den Händen hält, dem fällt auf, dass der Manfrotto schwerer ist, um genau 101g. Der Calumet wiegt “nur” 307g, der Manfrotto bringt stolze 408g auf die Wage. Kein schlechtes Gewicht für die kleinen Kerlchen. Höhentechnisch sind beide identisch, 11,3cm. Benützt man beide Schirmneiger, fällt auf, dass der Manfrotto doch etwas hochwertiger wirkt, aber ein vernachlässigbarer Unterschied, wer den Manfrotto nicht kennt wird von der Solidität des Calumet begeistert sein. Niemand muss bei diesen stabilen Geräten Angst davor haben ordentlich zuzupacken, sie stecken sogar den ein oder anderen Schlag locker in die tasche.
Pro&Contra:
Manfrotto:
Pro: Solide, Schwer, Stabil, Reinster Stahlguss
Contra: mit 400 Gramm fast schon zu schwer, mit 30-35€ fast schon zu teuer
Calumet:
Pro: Solide, Stabil, mit 19,90€ vergleichsweise günstig
Contra: die Feststellschrauben wirken nicht ganz so hochwertig, vor allem der silberne Dreharm am Gelenkskopf, ob dies eine Schwachstelle ist wird sich jedoch zeigen zumal so ein Dreher schnell und günstig zu ersetzen ist.
Fazit:
Beide Schirmneiger sind absolut stabil, und angeichts irer Langlebigkeit auch ihr Geld wert. Ob sich die beiden in Punkto Qualität unterscheiden wird wohl erst die Zukunft zeigen. Trotzdem, der Calumet MF6830 ist die besser Lösung: Leichter, gleich stabil und deutlich günstiger. Und wem Marken wichtig sind…Ja, der Manfrotto ist und Bleibt der König, Freund von braven Steuerzahlern ist er allerdings nicht.
+++UPDATE+++
oft taucht ja das Gerücht auf, die Calumet Schirmneiger wären aus der Selben Fabrik wie die von Manfrotto. Dies stimmt so sicher nicht, wie erwähnt ist es einerseits leichter (ergo nicht das selbe Material) und anders verarbeitet. Nun habe ich im Netz einen Hersteller gefunden, der diese Geräte und viele andere, naja vielleicht nicht herstellt, aber handelt….http://szsyqc.en.alibaba.com/product/320210863-209464396/lightstand_swivel_with_Umbrella_holder.html
Damit sei klar, qualitative China Ware, die Manfrotto Schirmneiger sind jedenfalls Made in Italy!
Diese Diashow benötigt JavaScript.
Das könnte Sie interessieren:
Test: Manfrotto Lite Tite 026 Schirmneiger – das Geld wert?
Easy Folder Softbox – gute und günstige Systemblitz Softbox?
Test: Billigschirm aus China – der Yongnuo Durchlichtschirm als Alternative?
4 Kommentare |
Setup, Strobist, Test | Mit Tag(s) versehen: ", 026, 1/4, 58, 6829, 6830, anbringen, anwenderbericht, anwendung, Übersicht, ähnlich, befestigen, bericht, bezug, Calumet, comparison, different, erfahrung, gebrauch, gleich, hilfe, holder, joemacnally, lösung, lift, MA, MA026, MA6829, MA6830, Manfrotto, metall, MF, montieren, neigen, Neu, quelle, Reflexschirm, Schirm, schirmhalter, Schirmneiger, Schirmständer, Softbox, softboxneiger, Strobist, swievel, Test, umbrella, unterschied, unterschiedlich |
Permalink
Verfasst von renezeros
28. August 2010
Weiches Licht? Klar eine Softbox muss her. Wie aber am Systemblitz befestigen? Viele Wege führen nach Rom, wir haben die günstigste Möglichkeit unter die Lupe genommen.
Softboxen gibt es viele, dabei schauen aber vor allem Strobisten (fotografieren mit entfesselten Systemblitzen) durch die Finger, da sich die gängigen Modelle nur an Studioblitzgeräten befestigen lassen. Darum haben verschieden unternehmen reagiert und eine passende Lösung für Strobisten gefunden. Zum einen die Firma Lastolite aus den USA, mit der EZYBOX und etwa zur gleichen Zeit Cyrill Harnischmacher mit dem System Flash2Softbox im Vertrieb bei SambesiGroup. Die Lastolite Softbox kostet in der Größe 60x60cm 99€, je nachdem ob man das Set mit dem alten Adapter kauft kostet sie also 130€, bzw. der neue Adapter alleine der auch einen SB900 aufnehmen kann kostet ca. 50€. Alles zusammen also eigentlich nicht besonders teuer, aber qualitativ wirklich gut. Das Flash2Softbox System gibt es je nachdem zwischen 100 und 150€, inklusive Softbox. Dabei verwendet das Flash2Softbox sogar einen Universalanschluss.
Trotzdem, es gibt noch günstigere Systeme! Eigentlich handelt es sich nur um ein System, davon gibt es aber mehrere Versionen mit unterschiedlichen Anschlüssen. Verkauft wird sie unter dem Namen EasyFold- oder MagicSquare Softbox. Die Hersteller sind oft unterschiedlich und heißen entweder Walimex, TriStar, Delamax oder Phottix (ob es sich dabei auch immer um 1:1 das gleiche Produkt handelt ist nicht bekannt). Eine 60x60cm Softbox kostet da schnell mal nur mehr 57€! Gute 100€ Gespart! Was taugt aber das System.
Die Softbox ist wie ein Reflektor zusammengelegt, lässt sich in einer kleinen Tasche gut transportieren, Obwohl die Softbox 60×60 cm misst und 50cm tief ist, beträgt der Durchmesser des zusammengelegten Paketes nur etwa 20cm. Beim Auspacken fällt die billige Qualität der kleinen Außentasche auf, spätestens nach dem dritten oder vierten zusammenlegen und Verstauen der Softbox sieht man Fäden herausziehen. Darüber gibt es aber noch eine zweite Box, für den Adapter, diese ist wesentlich besser.
Der Eindruck den die Softbox hinterlässt ist hochwertiger. Die Nähte sind gut verarbeitet, das ganze Gestell klappt schön straff auf und behält die Form sehr gut, ohne Probleme. Natürlich sind trotzdem ist die günstige Qualität der Materialien sichtbar, was der allgemeinen Qualität aber keinen Abbruch tut.
Das Einhängen des Innendiffusors gestaltet sich als relativ schwierig, da die kleinen Haken sehr schnell wieder aus dem Griff entgleiten. Einmal befestigt muss man ihn dafür aber nicht mehr herausnehmen. Der äußere Diffuser ist schnell eingehängt, dafür sorgt ein Klettverschluss. Der Klettverschluss mit den Haken, der auf dem Diffuser angebracht ist, könnte allerdings gerne etwas größer und breiter sein.
Ist die Softbox erst einmal aufgebaut, wird der Adapter installiert. Dazu ist ein 5/8“ Spigot auf einem Lampenstativ notwendig, ein Adapter wird nicht mitgeliefert. Schade. Darauf wird das untere Ende des Adapters geschraubt, dann wird die Metallschiene mit der Halterung für die Softbox raufgeschraubt. An der runden Halterung wird nun die Softbox befestigt, dazu werden die hinten überstehenden Ränder über die Halterung geschoben, klingt schlampig, hält aber sehr gut.
Der Blitz kann entweder über eine kleine Blitzschiene oder einen 1/4″ Gewindeanschluss befestigt werden.
Das Licht der Softbox, vor allem dank dem Innendiffuser (gerade wegen der etwas kleinen Größe von 60cm Kantenlänge empfehlenswert), ist äußerst weich und sehr schmeichelhaft, kein vergleich mit dem ungerichteten und indirekten Licht eines Schirmes. Dank der kleine Packmaße außerdem genau so gut transportabel.
Ein Problem bekommt leider wer einen Yongnuo Funktrigger verwendet, dabei ist der Empfänger leider zu lange und stößt gegen einen Zapfen, wordurch sich ein Blitz mit kürzerem Blitzkopf, etwa der Canon Speedlite 430EX II, nicht ganz durch die Öffnung schieben lässt.
Bei so niedrigen Blitzleistungen, ist es außerdem überlegenswert selbst das letzte Quäntchen Licht durch die Softbox zu jagen und die Öffnung mit etwas silbern beschichtetem Karton zu verkleinern.
Fazit: Die Softbox ist qualitativ mit Gut zu bewerten, Abzüge für die etwas fummelige Anordnung der Dreher, aufwertung für die solide Ausfürhung mit Metall. Der kritischzu beurteilende Kugelkopf entpuppte sich als sehr solide Ausfürung und tut der Softbox nur gut. Der Adapter ist aus dickem Metall gefertigt, das ist eine stabile Sache. Die Softbox ist schnell aufgebaut und gut zu handhaben, das Zusammenlegen gestaltet sich einfacher als vermutet. Wer das mit einem Reflektor schafft kanns mit einer Softbox auch. Im Gesamtpaket gut gemacht, wegen Problemem in Details (etwa der Verarbeitung, dem Zubehör, …) aber nur eine durchschnittliche Leistung. Wer schnell mal eine Softbox für günstiges Geld will, braucht kein schlechtes gewissen haben, wer mit Fotos sein Geld verdient soll dieses auch ausgeben und sich eine Lösung der Markenhersteller kaufen. Auch wenn das Licht nicht beser sein muss, die fummelei bleibt mit den Systemen von Lastolite (solange man den neuen Blitzschu kauft, Nummer 2414) und flash2Softbox erspart.
Diese Diashow benötigt JavaScript.
Das könnte Sie interessieren:
Schirmeiger im Vergleich – Manfrotto 026 gegen Calumet MF6830
3 Kommentare |
Shooting miterleben | Mit Tag(s) versehen: ", 1/4, 400, 430, 530, 550, 58, 580, 600, 602, 800, 900, absoften, alternativen, alterniatve, anbringen, anmachen, anschluss, arten, außenbereich, befestigen, blitze, Canon, Cullmann, delamax, einfach, EX, falsh2softbox, foto, funk, funktrigger, günstig, gelenk, gut, halten, halterung, II, kugel, kugelgelenk, Lastolite, leuchten, licht, machen, Magic, möglichkeiten, mecablitz, metall. halterung, Metz, Nikon, outdoor, perfekt, Portrait, preiswert, RF, RF-602, SB, Sigma, soft, Softbox, softer, softobx, Speedlite, spigot, Square, ST, Super, systemblitz, trigger, Tristar, walimex, walimex pro, walser, was, weich, weiches, wie, wo, woran, Yongnuo |
Permalink
Verfasst von renezeros